Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Bilshausen/Wollershausen: LTE lässt zu wünschen übrig
Die Region Duderstadt Bilshausen/Wollershausen: LTE lässt zu wünschen übrig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:29 11.09.2013
Von Heinz Hobrecht
Quelle: Ebener/DPA (Symbolfoto)
Anzeige
Bilshausen/Wollershausen

Viele Bürger sind frustriert, beispielsweise in Bilshausen und Wollershausen. Hinter den Buchstaben LTE verbirgt sich der englische Begriff Long Term Evolution. Schneller als dies bislang möglich war, können mit der neuen Mobilfunkgeneration Daten übertragen werden. Verschiedene Telekommunikationsunternehmen sind zurzeit dabei, ihr Netz aufzubauen.

In der Kernstadt von Duderstadt bietet die Deutsche Telekom eigenen Angaben zufolge seit Mitte August dieses Jahres LTE an und auch und in Gieboldehausen ist dies inzwischen der Fall. „Wir kommen damit unserem Ziel immer näher, möglichst jedem einen schnellen Internet-Anschluss anzubieten“, sagt Michael Keller, Leiter Netzausbau der Deutschen Telekom.

Anzeige

In Seulingen plant die Telekom den LTE-Ausbau Anfang 2014, in Seeburg und Rhumspringe im Laufe des kommenden Jahres. Für Bilshausen ist der Ausbau bis Mitte 2014 angekündigt. Dort gibt es inzwischen ein LTE-Netz eines anderen Anbieters, wie Verwaltungsvertreter Klaus-Dieter Grobecker berichtet, jedoch nicht zur Zufriedenheit aller Einwohner.

„Wir kommen nicht weiter“

Nur der nördliche Teil des Ortes werde ausreichend vom Sendemasten versorgt, der sich auf dem Schornstein der Tonwerke Jacobi befände, berichtet Grobecker. Hinter dem Schulberg in Richtung Bodensee könne LTE kaum genutzt werden.

Vom Bauausschuss der Gemeinde Bilshausen seien die Ratsherren Jens Strüber (CDU) und Thomas Wüstefeld (UWB) beauftragt worden, gemeinsam mit Martin Kellner eine neue Initiative zur Internetversorgung zu erarbeiten.

Von „erheblichen Empfangsproblemen“ berichtet auch Ulrich Schakowske, (SPD), Bürgermeister von Wollershausen. „Wir kommen nicht weiter“, sieht sich der Ratsvorsitzende Beschwerden von Einwohnern ausgesetzt. Sein Appell an den Landkreis zum Thema Internetversorgung: „Es muss sich dringend etwas tun.“