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Duderstadt Duderstadts öffentliches Grün als Blickfang
Die Region Duderstadt Duderstadts öffentliches Grün als Blickfang
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18:16 08.04.2019
Narzissenpracht am Westertorteich in Duderstadt. Quelle: Markus Hartwig
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Duderstadt

Etwa 75000 Blumenzwiebeln sind nach Auskunft von Frank Widera, Leiter des Städtischen Bauhofes und ausgebildeter Landschaftsgärtner, seit 2003 im Stadtgebiet in die Erde gesteckt worden. Damit sie mit ihren Blüten das Auge der Bürger erfreuen, müssten sie in Massen wachsen, sagt Widera. Vorteil an Blumenzwiebeln sei, „dass es im Laufe der Jahre immer mehr werden“. Insofern seien Zwiebeln „wirklich sehr dankbar“, denn sie bildeten sogenannte Brutzwiebeln aus und der Blütenteppich werde immer dichter.

10000 Zwiebeln am Euzenberg-Kreisel

Das ist zurzeit beispielsweise am Euzenberg-Kreisel zu sehen, wo etwa 10000 Zwielbeln in der Erde stecken, jeweils 3000 Narzissen-Zwiebeln sorgen außerdem zwischen Max-Näder-Kreisel und Ortseingang Westerode am Radweg sowie am Inge-Sielmann-Platz in Fuhrbach für leuchtend gelbe Flächen. Auch die Böschung des Hartmann-Kanals im Bereich Sachsenring und der Wall am Westertorteich stehen aktuell in voller Blütenpracht.

In den vergangenen zwei Jahren seien auch Kaiserkronen gepflanzt worden, die beispielsweise entlang der Göttinger Straße die jungen Bäume und Rosenpflanzungen ergänzen. Die Zwiebelpflanze sehe „sehr hübsch aus“ und sei bisher im öffentlichen Grün nicht so üblich, wie Widera berichtet. Aber sie fallen auf. „Wir werden von Bürgern angesprochen, die uns danach fragen.“

Linden an der Marktstraße neu gepflanzt

In der Kernstadt und den 15 Ortschaften haben die Mitarbeiter des Bauhofes rund 60000 Quadratmeter an Pflanz- und weitere 33000 Quadratmeter an Rasenflächen zu betreuen. Dazu zähle unter anderem auch das LNS-Gelände, aber auch die neun Friedhöfe der Stadt, die Gewässer und der Wall. „Wir kümmern uns um alles“, erklärt Widera, beispielsweise auch um Nachpflanzungen, wo diese notwendig seien. Jedes Jahr gebe es eine Pflanzrunde für Gehölze, bei der durchschnittlich 120 Bäume gepflanzt werden. Dieser Tage erst wurden an der Marktstraße sechs neue Linden eingesetzt. Dazu kommen „um die 500 Rosen als Neu- oder Ersatzbepflanzung“ sowie etwa 1000 Bodendecker, zählt Widera auf.

Sommerblumen erst nach den Eisheiligen

Die Sommerblumen kommen allerdings erst nach den Eisheiligen in die Erde. Dabei kämen zum Beispiel blau blühende Präriekerzen zum Einsatz. Weil bereits gute Erfahrungen aus dem Vorjahr gemacht wurden, sollen auch in diesem Jahr Süßkartoffeln in Kombination mit stehenden roten Geranien in die öffentlichen Blumenkübel gepflanzt werden. Die Süßkartoffel verfüge über ein Speicherorgan und könne Trockenheit besser wegstecken, erklärt der Bauhofleiter. Und auch Geranien hätten mit ihren fleischigen Blättern und Stängeln ähnliche Eigenschaften. „Das ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Pflanzen“, so Widera und erinnert an den trockenen Sommer im vergangenen Jahr. Über die Jahre sei mit der Pflanzenwahl viel experimentiert worden. „Das hat handfeste Gründe, damit wir mit unserer Arbeit hinterher kommen“, begründet er.

Gießen und Pflege im Sommer

Immerhin müssen die Pflanzen nicht nur in die Erde. Die Pflege und vor allem das Gießen gehören auch dazu. Zehn Mann sind Widera zufolge beim Bauhof mit der Grünflächenpflege befasst, weitere acht kümmern sich ums Rasenmähen. „In den Sommermonaten machen wir fast nichts anderes mehr.“ Vier Durchgänge im Jahr schaffe das Team des Bauhofes im Jahr um die öffentlichen Flächen in der Stadt und den Ortsteilen zu pflegen, und allein die Rasenmahd dauere zwei Arbeitswochen. In den Dörfern gebe es Pflegepatenschaften für öffentliche Grünflächen. „Dafür sind wir sehr dankbar, sagt Widera.

Für Pflanzgut stehen pro Jahr etwa 15000 Euro zur Verfügung. Einmal pro Jahr werde eine Aufstellung gemacht, was benötigt wird, erklärt der Bauhofleiter.

Von Britta Eichner-Ramm

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