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Duderstadt Stadtteilentwicklungskonzept vorgestellt
Die Region Duderstadt Stadtteilentwicklungskonzept vorgestellt
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20:40 06.06.2019
Nora Buhl von der Planungsgruppe Puche hat die Varianten zur Stadtentwicklung vorgestellt. Quelle: Foto; Franke
Duderstadt

Das Stadtteilentwicklungskonzept Duderstadt Südwest haben die Planer Dirk Puche und Nora Buhl von der Northeimer Planungsgruppe Puche am Donnerstag in einem Bürgerforum. Im Anschluss diskutierten sie die Vorschläge mit den Besuchern.

Im Mittelpunkt des Forums stehe das Konzept für die Entwicklung des Duderstädter Südwestens, sagte Duderstadts Bauamtsleiter Johannes Böning. Dafür sei die Linienführung der Ortsumgehung im Verlauf der Bundesstraße 247, die sogenannte Verkehrseinheit drei (VKE3) ein großer Aufhänger gewesen. Was könne man westlich und östlich der Linienführung zur Entwicklung tun?

Dem Forum vorangegangen sind nach Bönings Angaben eine Reihe an Terminen. Im Februar habe die Verwaltung das Gebiet besichtigt, um zu sehen, welche Potenziale in dem Gebiet stecken. Am 8. Mai habe es einen Termin gegeben, an dem die Eigentümer informiert wurden. Danach sei eine Expertenrunde zusammengekommen mit unter anderem Vertretern der Landwirtschaft, des Naturschutzes und „wer noch alles betroffen sein kann“. Nach einem Politikforum am 23. Mai „wollen wir heute auch die Bürger einbeziehen“.

„Das Stadtteilentwicklungskonzept habe einen Stand erreicht, mit dem man an die Öffentlichkeit gehen könne, erläuterte Nora Buhl. Zuerst habe es eine Bestandsanalyse gegeben mit einer groben Zuordnung von Nutzung. Danach sei das Team in der Planungsgruppe in die tiefere Planung eingestiegen. Der Duderstädter Südwesten war und ist ein wichtiger Ankerpunkt der Stadtentwicklung. Das Gebiet erstrecke sich zwischen der Worbiser Straße bis zum Euzenberg, begrenzt von der Industriestraße, den Wolfsgärten und dem Schützenring.

„Das Gebiet ist mit 89 Hektar relativ groß“, so Buhl. Es sei ein stark gewerblich genutzter Standort. Das einzige reine Wohngebiet bestehe am nördlichen Ende an der Worbiser Straße. Alle weiteren Wohnnutzungen seien in Mischgebieten angesiedelt. Für die Stadtentwicklung haben die Planer zwei Konzepte erarbeitet, eines mit Inselprinzip, das andere als Band. Im Gegensatz zum Inselprinzip, in dem die bestehenden Nutzungen für sich stehen bleiben, werden bei der zweiten Variante bestehende Gewerbe- und Wohnbereiche verlängert.

Von Rüdiger Franke

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