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Duderstadt Burgen und Schlösser im Eichsfeld
Die Region Duderstadt Burgen und Schlösser im Eichsfeld
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19:31 20.07.2015
Michael Knoch stellt auf Burg Scharfenstein aus.
Michael Knoch stellt auf Burg Scharfenstein aus. Quelle: Schauenberg
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Beuren

Seit knapp 30 Jahren zeichnet der Duderstädter Apotheker die markanten Ansichten seiner Eichsfelder Heimat. In zahlreichen Jahreskalendern sind die Werke mit historischen Sehenswürdigkeiten erschienen. Doch die Konzentration auf Burgen und Schlösser in der Region sei für Knoch eine besondere Herausforderung gewesen.

„Ich haben zu allen Motiven auch Chroniken erstellt. Dabei ist mir bewusst geworden, wie spannend die Geschichte des Eichsfelds ist und wie die jeweiligen Adelshäuser miteinander verbunden sind“, zieht er die Bilanz aus seiner umfassenden Recherche.

Zudem zeige die thematische Verknüpfung der Motive, über wie viele  Sehenswürdigkeiten das Eichsfeld verfüge. Die bekannten Attraktionen wie Burg Bodenstein, Burg Hanstein oder der Ausstellungsort selbst, Burg Scharfenstein, seien ja schon vielen Eichsfeldern und Touristen bekannt, die Wasserburg in Deuna dagegen sei beispielsweise noch ein echter Geheimtipp, stellt Knoch fest.

„Touristisch könnte sich das Eichsfeld mit seinem historischen Potenzial noch viel besser vermarkten als das bisher der Fall ist“, meint der Duderstädter.

Das künstlerische Thema wird durch die Federzeichnungen von zwölf Klöstern in der Region erweitert. Neben Ansichten vom Duderstädter Ursulinenkloster finden sich auch Motive der Klöster Anrode, Zella oder Beuren, die nur zum Teil durch diverse öffentliche Veranstaltungen heute noch einer breiteren Bevölkerungsschicht bekannt seien, erklärt Knoch.

Schon kurz nach der Grenzöffnung sei er zunehmend ins Obereichsfeld gefahren und habe die historischen Stätten erst fotografisch, dann mit der Feder festgehalten. Und bei einer Ballonfahrt seien die Luftansichten von Duderstadt entstanden. Die Ausstellung ist noch bis zum 13. September, dem Tag des Denkmals, täglich zwischen 11 und 18 Uhr zu sehen.

Von Claudia Nachtwey