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Duderstadt Grenzlandmuseum Teistungen: Politiker erinnern an Mauerbau
Die Region Duderstadt

CDU-Landtagsabgeordneter Ehbrecht und Politiker erinnern an Mauerbau

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12:00 15.08.2020
Die Abgeordneten wollen sich für den Ausbau der Förderung des Museums durch die Länder einsetzen: Horst Dornieden, Patrick Hoffmann, Veronika Koch, Thadäus König, Oliver Schatta, Christina Tasch, Thomas Ehbrecht und Mira Keune (v.l.). Quelle: R
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Teistungen

Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Ehbrecht (Wahlkreis Duderstadt) haben am 13. August, dem 59. Jahrestag des Mauerbaus, fünf Abgeordnete aus Niedersachsen und Thüringen das Grenzlandmuseum Teistungen besucht, teilte dessen Wahlkreisbüro mit. Der Einladung gefolgt seien die CDU-Politiker Veronika Koch aus Helmstedt und Oliver Schatta aus Braunschweig sowie deren Landtagskollegen Thadäus König (Wahlkreis Eichsfeld 1) und Christina Tasch (Wahlkreis Eichsfeld 2).

Gastgeber waren der Vorsitzende des Fördervereins Grenzlandmuseum, Horst Dornieden, und Geschäftsführerin Mira Keune. Sie habe die „historische Einführung“ übernommen und den Besuchern die Mahnmale des Grenzlandmuseums im Außenbereich vorgestellt, heißt es in der Mitteilung. Nach einer symbolischen Kranzniederlegung durch die Abgeordneten der direkt angrenzenden Wahlkreise, Tasch, König und Ehbrecht, führte Keune die Gruppe durch die Ausstellungsräume des Grenzlandmuseums, erläuterte den Werdegang der DDR und die Pläne des Mauerbaus und zeigte den Abgeordneten „die plastische Darstellung des Gesamtkomplexes vom Grenzübergang Teistungen“, so, wie er bis zum Mauerfall Bestand hatte.

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Abgeordnete tauschen Erinnerungen zum Fall der Mauer aus

In einer anschließenden Diskussionsrunde hätten die Abgeordneten Erinnerungen, die sie mit dem Mauerbau und deren Fall verbanden, ausgetauscht, so Ehbrechts Wahlkreisbüro. „Jeder von ihnen konnte sich noch genau daran erinnern, wo sie an dem Abend waren, als die Grenze geöffnet wurde und was in den anschließenden Stunden und Tagen für ein Erstaunen und eine Freude herrschte“, heißt es weiter.

Zum Abschluss seien sich alle Abgeordneten einig gewesen, dass das Grenzlandmuseum „sehr viel zur historischen Erinnerungskultur beiträgt und dass der unermüdliche Einsatz der Beteiligten vor Ort gar nicht hoch genug bewertet werden kann“, heißt es in der Mitteilung. Alle Abgeordneten seien sich einig gewesen, dass sie sich in ihren jeweiligen Parlamenten „weiterhin dafür stark machen werden, dass die institutionelle Förderung durch die Länder in Zukunft weiter ausgebaut werden soll“.

Von Stefan Kirchhoff