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Duderstadt „Chile 3.13“: Bilder einer Reise im Rathausaal Duderstadt
Die Region Duderstadt „Chile 3.13“: Bilder einer Reise im Rathausaal Duderstadt
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00:17 27.09.2013
Von Anne Eckermann
Hat in Chile beeindruckende Menschen und Landschaften gesehen und fotografiert: Oberin Ingeborg Wirz präsentiert ihre Ausstellung im großen Rathaussaal. Quelle: Thiele
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Duderstadt

„Die Menschen sollen einen Blick auf Land und Leute bekommen und etwas über das Wirken der Ursulinen in Santiago de Chile erfahren“, erzählt die Ordensfrau. mSeit 75 Jahren betreibt der Konvent der Ursulinen in der Sechs-Millionen-Stadt zwei Schulen mit mehr als 800 Schülerinnen: eine im eher armen Stadtteil Maipú, eine zweite im wohlhabenden Vitacura.

Dieses Jubiläum war der Anlass für den Besuch von Wirz in Südamerika, denn als ehemalige Präsidentin der Föderation deutschsprachiger Ursulinen war sie auch für ihre Mitschwestern in Chile Ansprechpartnerin. Darüber hinaus, berichtet Wirz weiter, sei die Oberin des chilenischen Klosters mehrere Monate zu Gast in Duderstadt gewesen.

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Unvergessen bleibt für Wirz die Reise nicht nur wegen der einzigartigen Landschaft oder Kultur. Sie habe dort besonders herzliche und offene Menschen kennengelernt, die sich über jeden Gast freuten, und Schülerinnen, die ihre Schule als Zuhause betrachteten und engagiert das Schulleben gestalteten.

„Schule macht einfach Spaß dort“, erinnert sich Wirz. Und da Deutsch an den Schulen erste Pflichtfremdsprache sei, habe es auch kaum Verständigungsprobleme gegeben.

Eröffnung mit Feierstunde im Rathaus

„Vom Kindergartenalter an bis zum Abitur in der zwölften Klasse werden die Kinder in beiden Einrichtungen betreut und ausgebildet. Besonders die Beziehungen zu den Ordensschwestern sind deshalb sehr herzlich“, beschreibt Wirz den Schulalltag, der erst am späten Nachmittag ende.

Die Ausstellung „Chile 3.13 – 75 Jahre Ursulinen in Chile“, die am Mittwoch, 25. September, um 17 Uhr mit einer öffentlichen Feierstunde im großen Rathaussaal eröffnet wird, ist in verschiedene Bereiche unterteilt: Einige Großaufnahmen zeigen Schülerinnen der Schulen in Maipú und Vitacura, andere Ausstellungstücke aus Museen.

Prachtvolle Blumen und Szenen aus der Wüste finden sich im Bereich Natur, dazu kommt das Thema Kunsthandwerk. Untermalt wird die Eröffnung mit Musik aus Chile, Bolivien und Argentinien. „Zur Geschichte von Konvent und Schulen der Ursulinen in Santiago de Chile“ referiert Bettina Bommer, die den Gästen einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung geben wird.

Die Ausstellung kann bis zum 13. Oktober während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.