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Duderstadt „Super Weihnachtsgeschenk“ von Näder: Neuer Standort für DRK Duderstadt
Die Region Duderstadt „Super Weihnachtsgeschenk“ von Näder: Neuer Standort für DRK Duderstadt
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17:13 23.12.2019
Aktive und Vorstand besichtigen die Hallen des früheren Metallbaubetriebs Wagner – dem künftigen Standort des DRK-Kreisverbands Duderstadt. Quelle: Eichner-Ramm
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Duderstadt

Nun ist es offiziell: Der DRK-Kreisverband Duderstadt wird künftig zentral an der Schöneberger Straße seinen Standort haben. Aktive und Vorstand haben die Hallen des früheren Metallbaubetriebs Wagner am Montagvormittag besichtigt.

Präsident Markus Teichert strahlte, seine Vorstandskollegen des DRK-Kreisverbands Duderstadt ebenso. Lagen doch viele Gespräche und Verhandlungen hinter ihnen. Nun sei es möglich, die beiden bisherigen Standorte am Euzenberg und an der Bahnhofstraße in der Immobilie des früheren Metallbaubetriebs Wagner an der Schöneberger Straße zusammenzuführen.

Maßgeblichen Anteil am Gelingen des Projektes habe der Duderstädter Unternehmer Prof. Hans Georg Näder gehabt, betonte Teichert. „Wir haben gebangt und gehofft, und auf der Zielgeraden vor Weihnachten“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende und Justiziar des Vereins, Klaus Kunstmann, dankbar, habe Näder dem DRK ein „super Weihnachtsgeschenk“ gemacht.

Zentral und verkehrsgünstig

Mit dem Erwerb der Immobilie, zentrumsnah und verkehrsgünstig in Duderstadt, sollen das Katastrophenschutzzentrum Am Euzenberg sowie die DRK Geschäftsstelle mit Ausbildungsstätte in der Bahnhofstraße an einem Standort konzentriert werden. Damit gehe ein jahrelanger Wunsch in Erfüllung, denn das Angebot des DRK an zwei Standorten vorzuhalten, entspreche nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Konzentration an einem Standort sei für das Deutsche Rote Kreuz in Duderstadt mit seinen Ortsvereinen Duderstadt und Gieboldehausen und die mehr als 1300 Mitgliedern im gesamten Altkreis Duderstadt „eine herausragende, bedeutsame und zukunftsorientierte Veränderung“, betonten die Verantwortlichen.

„Als rein ehrenamtlich sozial und gemeinnützig engagierter Verein in der Region ist dieses Großprojekt dringend notwendig für das weitere Wirken in unseren Heimatgemeinden“, sagte Markus Teichert, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Duderstadt. „Monate intensivster Arbeit und zahlreicher Gespräche“ hätten nun zu einem guten Ergebnis geführt. „Leider konnten wir die Kommunen nicht als Partner auf finanzieller Ebene gewinnen“, bedauerte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Norbert Aumann die jüngsten Entscheidungen der Gremien in Duderstadt und Radolfshausen.

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„Trotz der nur bis zum Jahresende 2019 gegebenen Kaufoption ist es uns gelungen, aufgrund der kurzfristigen und äußerst großzügigen Unterstützung von Herrn Prof. Näder, die Finanzierung sicherzustellen. Seine große Verbundenheit zum DRK Duderstadt und seine aktiv gepflegte Bürgernähe, kommen hier zum Ausdruck“, sagte Aumann. Er sprach gar vom „Duderstädter Weihnachtswunder“.

Besichtigung des künftigen Standortes an der Schöneberger Straße durch Vorstand und Aktive.

„Uns ist mit dieser Entwicklung ein Felsbrocken vom Herzen genommen worden, da es jetzt endlich großartige räumliche Entwicklungsperspektiven gibt, die auch zur inhaltlichen Stärkung der DRK-Arbeit für die Region beitragen werden“, betonte Kreisvorstandsmitglied Kunstmann. „Ich bin stolz, dass die Duderstädter Wirtschaft das Projekt des DRK-Kreisverbands unterstützt“, so Matthias Wagner und zeigte sich überzeugt, dass das DRK am Standort seines früheren Betriebes „eine gute Zukunft“ habe.

„Jeder Euro zählt, jeder Stein und jede Stunde hilft“

„Wir haben jetzt die Immobilie“, sagte Teichert und hoffte auf tatkräftige Unterstützung der „DRK-Mitglieder, Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände“, beim bevorstehenden Umbau des früheren Metallbaubetriebs, „bei der Innengestaltung und Weiterentwicklung des neuen DRK-Zentrums“ zu helfen. „Jeder Euro zählt, jeder Stein und jede Stunde hilft“ lautet denn auch das Motto, das der DRK-Kreisverband ab sofort auf seiner Homepage verkündet. Dort wird über die Pläne und die Möglichkeiten, das Projekt zu unterstützen, informiert.

DRK hofft auf weitere Unterstützung

Im neuen DRK-Zentrum sollen das DRK-Katastrophenschutzzentrum (Halle 17 am Euzenberg) und die DRK-Büroräume an der Bahnhofstraße in Duderstadt an einem Standort zusammengeführt werden. Für die zwölf Einsatzfahrzeuge (Lkw, Rettungswagen, Krankentransportfahrzeuge und verschiedene Anhänger) ist in der Immobilie an der Schöneberger Straße 9-11 ausreichend Platz. Die Gesamtkosten für das Projekt hatte der DRK-Kreisverband auf rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Zur Finanzierung sind offenbar Eigenmittel in Höhe von 520.000 Euro sowie ein Darlehen in Höhe von 500.000 Euro vorgesehen. Jetzt hofft das DRK unter dem Motto „Jeder Euro hilft, jeder Stein hilft, jede Stunde hilft“ auf weitere Unterstützung – durch Geldspenden, durch Baumaterial, Einrichtungsgegenstände oder Leihwerkzeug sowie durch tatkräftige Hilfe beim Umbau durch Handwerker oder andere Helfer. Informationen für Unterstützer gibt es auf der Homepage des DRK-Kreisverbands.

Wagner führte die DRK-Aktiven am Montag durch die Immobilie. Das rund 5500 Quadratmeter große Grundstück sei sowohl von der Schöneberger als auch von der Charlottenburger Straße erreichbar. Sowohl die insgesamt vier Hallen als auch das Haupthaus seien komplett ebenerdig, gut in Schuss und es gebe keinen Sanierungsstau. Die Hallen hätten eine Durchfahrtshöhe von vier Metern und seien gedämmt und beheizbar. Es gebe einen großen Sozialraum sowie Büro- und Verwaltungsräume – auch für Fortbildungen – von etwa 550 Quadratmetern.

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Die Autorin erreichen Sie per E-Mail an b.eichner-ramm@eichsfelder-tageblatt.de oder unter Telefon 05527/9499712.

Von Britta Eichner-Ramm

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