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Duderstadt Demo nicht in Duderstadt
Die Region Duderstadt Demo nicht in Duderstadt
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22:11 24.02.2016
Von Nadine Eckermann
Quelle: Archiv
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Duderstadt

Die Gruppierung, die Kritiker dem rechten Spektrum zuordnen, hatte sich am Abend erstmals an einem Wochentag in Duderstadt versammelt, um eine „Mahnwache“ abzuhalten. Dabei wertete es der Sprecher als „Sieg“, dass diese nicht von Gegenprotest begleitet wurde.

Das „Versagerbündnis gegen Normalität“, wie er das Bündnis gegen Rechts nannte, habe bewiesen, dass es sich bei seinen Unterstützern nicht um Idealisten handele. Das Bündnis hatte sich eigenen Angaben zufolge gegen eine Demo entschieden, weil es sich den Termin nicht vom „Freundeskreis“ diktieren lassen wollte.

In seinem halbstündigen Redebeitrag berichtete der Sprecher des „Freundeskreises“ von der Teilnahme beim Sternmarsch asylkritischer Gruppen in Zwickau, wo „der Osten“ vorgemacht habe, wie friedlicher Protest aussehen könne.

Er forderte erneut dazu auf, selbst auf die Straße zu gehen gegen den „Wahnsinn“. Es seien 1,5 Millionen Ausländer bis zum Sommer  in Deutschland zu erwarten, behauptete er. Es sei „mehr als ersichtlich, dass das Volk in Deutschland und Europa komplett ausgetauscht“ werde. 

Zugleich rief er zur Unterstützung der Alternative für Deutschland bei kommenden Wahlen auf: „Jeder aufrechte Deutsche muss jetzt die AfD wählen“, sagte er. Zwar sei der „Freundeskreis“ nicht parteipolitisch gebunden, er als Sprecher sehe aber in der AfD die einzige Partei mit reellen Chancen.

Eine Nähe des „Freundeskreises“ zur NPD wie ihn zuletzt „Report Mainz“ hergestellt hatte, bezeichnete der Sprecher als konstruiert. Der Bericht sei inhaltsleer gewesen. „Aber wir waren im Fernsehen.“ Damit sei das Ziel der „Stufe 1“ erreicht: Bekanntheit zu schaffen. „Stufe 2“ bestehe nun darin, die breite Masse zu mobilisieren.