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Duderstadt Denkmalschutzpreis für Erhaltung einer Burgkapelle bei Heiligenstadt
Die Region Duderstadt Denkmalschutzpreis für Erhaltung einer Burgkapelle bei Heiligenstadt
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15:36 23.07.2019
Die Burgkapelle auf dem Rusteberg bei Marth ist restauriert worden. Quelle: r
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Heiligenstadt

Landschaftsidylle trifft auf erlebbare Historie“ – unter dieser Devise stehe die Restauration und Sicherung der Ruine der Burgkapelle Sankt Michael auf dem Gipfel des Rusteberg bei Marth in der Nähe Heiligenstadts. Die Arbeiten sind jetzt abgeschlossen, teilt die Regionale Aktionsgruppe Eichsfeld mit.

Die Ruine der Burgkapelle sei Teil einer spätmittelalterlichen Festungsanlage gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Regionalen Aktionsgruppe Eichsfeld; sie „war einst von den Mainzer Erzbischöfen erbauter Verwaltungssitz des gesamten Eichsfelds“. Nach drei Bauabschnitten seien die „aufwendigen Sicherungs- und Restaurationsarbeiten“ beendet. Für die Erhaltung habe die Gemeinde Marth bereits 2018 den Thüringer Denkmalschutzpreis bekommen.

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Finanzierung: Leader-Fördertopf, Landkreis, Kreissparkasse

Während der letzten drei Jahre standen vor allem konservatorische, restauratorische, rekonstruierende und flankierende Maßnahmen zur baulichen Sicherung der Burgkapelle im Mittelpunkt, heißt es in der Mitteilung. „Die Gesamtkosten der Maßnahmen, die sich über einen Zeitraum von fünf Jahren erstreckten, wurden aus dem Leader-Fördertopf mit rund 70 000 Euro bezuschusst.“ Auch der Landkreis Eichsfeld habe sich finanziell an der Planungsphase und ersten Baustoffanalysen beteiligt. Die Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld habe die Restaurierungskosten des Martins-Reliefs übernommen.

„Aufgrund der historischen Bedeutung für unsere Region haben die Gremien der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Eichsfeld das Projekt befürwortet. Die reiche Kulturgeschichte dieses besonderen Ortes inmitten des Leinetals bleibt somit auch für die nachfolgenden Generationen erfahrbar“, so Regionalmanagerin Katrin Oberthür.

Marths Bürgermeister kündigt „sanfte touristische Erschließung“ an

Marths Bürgermeister Peter Dreiling betont „die konstruktive Herangehensweise“ der beteiligten Akteure: „Als Nächstes gehen wir die sanfte touristische Erschließung des Rustebergs an. Gemeinsam mit der Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg arbeiten wir derzeit an einer Konzeption, die die Attraktivität des Wandergebietes hervorhebt und Handlungsempfehlungen zur touristischen Vermarktung definiert.“

Von Stefan Kirchhoff

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