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Duderstadt Dorferneuerung: Neue Fassaden für alte Schulen
Die Region Duderstadt Dorferneuerung: Neue Fassaden für alte Schulen
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18:49 30.07.2009
Aus einem weiß getünchten Zweckbau ist ein rotes Haus geworden: Das Brochthäuser Mehrzweckgebäude wird saniert.
Aus einem weiß getünchten Zweckbau ist ein rotes Haus geworden: Das Brochthäuser Mehrzweckgebäude wird saniert. Quelle: Hellmold
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Für rund 160000 Euro ist die ehemalige Brochthäuser Schule, die Verwaltungsstelle, Feuerwehr, Jugendraum und Luftgewehrstand beherbergt, saniert worden. Sämtliche Fenster wurden ausgetauscht, das Dach neu eingedeckt, das Mauerwerk trockengelegt und Wärmedämmputz auf die Fassade aufgebracht. Das Flachdach der Feuerwehr wurde zu einem Satteldach mit roten Tonziegeln umgestaltet.

Eingeweiht werden soll der für Alteingesessene noch gewöhnungsbedürftig rote Massivbau mit grau und weiß abgesetzten Fensterstürzen im August im Zuge der 675-Jahr-Feier Brochthausens. Das gilt auch für den für weitere 11000 Euro restaurierten Dorfbrunnen vor dem Haus. Ortsbürgermeister Lothar Koch (CDU) freut sich „riesig“ über das zum „Schmuckstück“ gewordene Gebäude, das bis 1959 als Schule diente. Das dem Lorenz-Werthmann-Haus der Caritas in Duderstadt ähnelnde Farbkonzept sei auch vom Planungsbüro empfohlen worden, ergänzende Wünsche der Stützpunktfeuerwehr Brochthausen berücksichtigt worden.

Antrag für Langenhagen

Im April beantragt, aber noch nicht bewilligt wurde im Zuge der zum Jahresende auslaufenden Dorferneuerung auch die Sanierung der ebenfalls als Mehrzweckgebäude dienenden alten Schule im Nachbarort Langenhagen. „Wenn wir das jetzt nicht hinkriegen, wird es nie mehr etwas“, sagt Koch, der eine weitere Verlängerung der Dorferneuerung nicht ausschließt. Die Kosten für Dacherneuerung, Dämmung, Fensteraustausch sowie punktuelle Sanierung von Sockel und Fassade sind mit 135000 Euro veranschlagt. Für den Jugendraum sollen ein separater Eingang und eine Toilette geschaffen werden, die ehemalige Lehrerwohnung Wohnraum bleiben.

Nachdem in Langenhagen bereits Kirchaufgang und Stiegtreppe erneuert wurden, soll dort jetzt noch der Friedhof an die Reihe kommen. Mit 26000 Euro veranschlagt ist die Neugestaltung der Außenanlagen an der Friedhofskapelle und der Treppenanlage, der Antrag auf 50 Prozent Förderung auf den Weg gebracht worden. Im Privatbereich sei die Dorferneuerung in beiden Bergdörfern nur wenig genutzt worden, bestätigt Koch.

Von Kuno Mahnkopf