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Duderstadt Dorfgemeinschaftshaus am See wird saniert
Die Region Duderstadt Dorfgemeinschaftshaus am See wird saniert
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20:27 23.03.2012
Von Kuno Mahnkopf
Soll mit Hilfe von Eigenleistungen der Vereine saniert und modernisiert werden: das Dorfgemeinschaftshaus in Bernshausen.
Soll mit Hilfe von Eigenleistungen der Vereine saniert und modernisiert werden: das Dorfgemeinschaftshaus in Bernshausen. Quelle: Thiele
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Seeburg/Bernshausen

Das Geld ist angedacht für die Sanierung des Daches, Modernisierung der Küche, ein behindertengerechtes WC und Kühlraum.  Wegen des maroden Daches sei Gefahr im Verzug, sagte Bernd Knöchelmann (CDU) bei der Haushaltsberatung im Gemeinderat, der den Etatplan einstimmig gebilligt hat. Die nächste Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus ist am Mittwoch, 28. März, um 19 Uhr. Dann informiert Wolfgang Schütte über die Tagesstätte für pflegebedürftige Senioren, die derzeit in Bernshausen gebaut wird.

Im Finanzhaushalt der Gemeinde sind Investitionen in Höhe von einer Viertelmillion Euro  eingeplant. Allein knapp 160 000 Euro sind für den Straßenausbau im Seeburger Gewerbegebiet Nord vorgesehen, wo sich nach Bautreff und Feuerbäcker inzwischen auch eine Tierarztpraxis angesiedelt hat. Weitere 20 000 Euro fließen in die Straßenunterhaltung, 15 000 Euro in den Ausbau des Weges zum Sportplatz im Zuge der Flurbereinigung.#

Betriebskosten steigen

Im Ergebnishaushalt, der die laufenden Kosten und Erträge beinhaltet, klafft bei einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro eine vergleichsweise kleine Deckungslücke von gut 20 000 Euro. Trotz des Defizites aus dem Vorjahr muss aber kein Haushaltssicherungskonzept aufgestellt werden. Wie Knöchelmann erläuterte, könne das Minus mit den Erträgen der Vor- und Folgejahre verrechnet werden. Die Gewerbesteuer, deren Erhöhung die CDU anders als bei der Grundsteuer abgelehnt hat, ist mit 85 000 Euro angesetzt. Im vergangenen Jahr war sie von zuvor rund 100 000  Euro auf 63 000 Euro eingebrochen. 

Mehr als ein Viertel der Ausgaben im Ergebnishaushalt verschlingt allein der Kindergarten, dessen Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 40 000 Euro ansteigen. Ein Antrag der Eltern, die mit Blick auf die Krippenkinder eine bessere Personalausstattung wünschen, wurde denn auch bei allem Verständnis und vier Enthaltungen sowie dem Verweis auf den erfüllten Personalschlüssel abgelehnt. Zugestimmt wurde der Erhöhung der Elternbeiträge für die kirchliche Einrichtung auf das in der Rendantur übliche Niveau. Die Krippengruppe wird im neuen Kindergartenjahr voraussichtlich voll belegt sein. Grundsätzlich sei zu überlegen, ob nicht die politische Gemeinde in Zukunft den Kindergarten mit allen Risiken übernehmen könne, merkte Marion Freckmann (CDU) an.