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Duderstadt Grünkohl schlemmen für den guten Zweck
Die Region Duderstadt Grünkohl schlemmen für den guten Zweck
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21:35 01.11.2019
"Keiner soll einsam sein"-Aktion in Duderstadt: Hier bei der Grünkohl-Ausgabe (v. l.): Svenja Sievers, Tamina Barabasch, Bürgermeister a. D. Wolfgang Nolte, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Kartuzy, Gregor Golunski, Duderstadts Bürgermeister Thorsten Feike und Isabell Wiedemann. Quelle: Niklas Richter
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Duderstadt

Nahezu ausverkauft war das Angebot, das am Freitag auf der unteren Marktstraße in Duderstadt für den guten Zweck an den Mann, die Frau und die Familien gebracht wurde. Bei der dritten Auflage der Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ in Duderstadt gab es diesmal Grünkohl mit Bregenwurst und Bratkartoffeln. Und das kam bei den Duderstädtern gut an. Bei feuchtkaltem Wetter sei die deftige Mahlzeit genau das richtige, so war zu hören.

Organisator der Tageblatt-Weihnachtshilfe, Wolfgang Stoffel“ zeigte sich am Abend zufrieden. Vor allem dankte er den vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die die Aktion „Keiner soll einsam sein“ in Duderstadt nicht möglich wäre. Allen voran hat sich der DRK-Kreisverband Duderstadt rund um die Logistik und mit Manpower – zusammen 16 Ehrenamtliche waren im Dienst – eingebracht. Koch Simon Huch und sein Team haben schon am Morgen in der DRK-Küche am Euzenberg die warme Mahlzeit vorbereitet: 45 Kilogramm Kartoffeln abkochen und 240 Portionen Grünkohl zubereiten. Die Bregenwürste wurden am Nachmittag dann vor Ort in der mobilen Feldküche warm gemacht.

Mettwurstbrote und Glühwein

Unterdessen waren weitere Ehrenamtliche des DRK ab Mittag mit dem Aufbau von Zelten, Pavillons und Stehtischen, Zapfanlagen für Glühwein und Bier aufzubauen. Während es an einem Stand die warme MahlzeitGrünkohl mit Bratkartoffeln und Bregenwurst – gab, servierten Freiwillige unter anderem von Heiligabendkreis und Caritas wenige Schritte weiter Mettwurstbrote, Schmalzbrote und Waffeln, dazu Glühwein, Kinderpunsch. Auch hier hieß es am Abend: „Es ist fast alles verkauft.“ Ralf Regenhardt vom Vorstand der Caritas Südniedersachsen freute sich, dass für die Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ jeweils drei Stracke-Mettwürste von der Fleischerei Nachtwey aus Gieboldehausen und vom Hofladen Wandt in Gieboldehausen gespendet wurden.

Fotos von der Benefiz-Aktion

Dritte „Keiner soll einsam sein“-Aktion in Duderstadt erstmals mit Grünkohl

An der Grünkohl-Ausgabe halfen bekannte Duderstädter mit und stellten sich damit in den Dienst der guten Sache. Dabei verstärkten sie in Zweier- oder Dreier-Teams Svenja Sievert, Tamina Barabasch und Isabell Wiedemann vom DRK.

Drei Bürgermeister gemeinsam im Einsatz

Den Auftakt machten gleich drei Bürgermeister: der tags zuvor in den Ruhestand verabschiedete Wolfgang Nolte, Thorsten Feike an seinem ersten Arbeitstag als neuer Duderstädter Stadtoberhaupt und, spontan dazugestoßen, der Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Kartuzy, Gregor Golunski. „Das macht schon Spaß“, kommentierte Feike den Einsatz als Trio.

Nolte, Feike und Golunski hatten denn auch gut zu tun und zeitweise standen die hungrigen Duderstädter an der Kasse Schlange, um sich Wertmarken für das vielfältige Angebot zu besorgen. Mit seinem Einsatz für die Tageblatt-Weihnachtshilfe übergab Nolte am Ende auch die Kelle an Feike. Tags zuvor hatte er schon den symbolischen Rathausschlüssel und die Amtskette an seinen Nachfolger weitergegeben.

„Eine tolle Aktion“

Caritas-Vorstand Holger Gatzenmeyer, Pastorin Christina Abel von St. Servatius und Sparkassen-Vorstand und Präsident des örtlichen DRK, Markus Teichert, bildeten das nächste gut gelaunte Team an der Essensausgabe. Im fließenden Wechsel zogen sich dann noch Caritas-Vorstands Ralf Regenhardt und Björn Henkel, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mitte in Duderstadt, Propst Bernd Galluschke von St. Cyriakus und BBS-Leiterin Sabine Freese sowie der Duderstädter Stadtbrandmeister Kai Walter und Kreislandwirt Hubert Kellner die Schürzen mit dem „Keiner soll einsam sein“-Aufdruck an. „Eine tolle Aktion“, kommentierte Freese. „Ich liebe Grünkohl“, sagte sie und ließ sich im Anschluss an ihren freiwilligen Einsatz an der Essensausgabe selbst eine Portion schmecken.

„Bei diesem Wetter ist Grünkohl genau das Richtige“, sagten Elisabeth und Albert Hucke. Sie waren unter den ersten, die sich die deftige Köstlichkeit aus der DRK-Küche schmecken ließen. Renate Ewers mundete das Essen so gut, dass sie sogar noch eine Portion mit nach Hause nahm. Und natürlich, weil der Erlös einem guten Zweck zugute kommt. Mit Blick auf die Aktion der Tageblatt-Weihnachtshilfe am Freitag sagte die 82-Jährige: „Ich habe heute extra nicht groß Mittag gegessen.“ Zum gemeinsamen Einsatz von Nolte, Feike und Golunski sagte Ewers: „Schön, dass sie so einträchtig beisammen standen und mit den Bürgern gesprochen haben.“

Erlös kommt Projekten in Duderstadt zugute

Der Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken kommt über die Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein“ auf unbürokratische Weise unter anderem sozialen Projekten in Duderstadt und im Eichsfeld zugute. Die Caritas Südniedersachsen erhält aus der Aktion ebenso Unterstützung wie der Heiligabendkreis Duderstadt.

Lichterwochen in der Innenstadt

Der Verkauf von Grünkohl, Mettwurstbrot und Glühwein am Freitag war eingebunden in den Auftakt für die Lichterwochen in Duderstadt. Dabei hat Treffpunkt Stadtmarketing die neue Winterbeleuchtung in Betrieb genommen. Lesen Sie dazu mehr hier.

Die Autorin erreichen Sie per E-Mail an b.eichner-ramm@eichsfelder-tageblatt.de oder unter Telefon 05527/9499712.

Von Britta Eichner-Ramm

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