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Duderstadt Informationen zur Bundestagswahl
Die Region Duderstadt Informationen zur Bundestagswahl
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18:09 25.08.2017
Quelle: Elze
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Duderstadt

Wahlberechtigte können das Wäh­lerverzeichnis zur Bundes­tagswahl am 24. September für alle 24 Wahlbezirke der Stadt Duderstadt vom 4. bis 8. Sep­tem­ber einsehen, teilt Bürgermeister Wolfgang Nolte mit. Weiter informiert er über Einspruchs­möglichkeiten, Wahlscheine und die Teilnahme an der Wahl.

Wählen könne nur, wer in das Wählerverzeichnis eingetragen sei oder einen Wahlschein habe, so Nolte. Das Wählerverzeichnis werde in der Woche vom 4. bis 8. September Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie Montag bis Mittwoch von 14 bis 15.30 Uhr und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr zur Einsichtnahme im Duderstädter Stadthaus, Worbiser Straße 9, Zimmer 7, Sitzungszimmer, bereitgehalten. Sollte jemand das Wählerverzeichnis für unrichtig oder unvollständig hält, erläutert der Bürgermeister, könne in der Woche bis spätestens 8. September, 12.30 Uhr, Einspruch einlegen.

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Wahlbenachrichtigung

Im Wählerverzeichnis eingetragene Wahlberechtigte sollen bis spätestens 3. September eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Wer keine Benachrichtigung erhalte, aber glaube, wahlberechtigt zu sein, so Nolte weiter, müsse Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen, damit er sein Wahlrecht ausüben könne. Keine Benachrichtigung würden Wahlberechtigte erhalten, die nur auf Antrag in das Wählerverzeichnis eingetragen würden und die bereits einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen beantragt hätten. Wahlscheine können bis 22. September, 18 Uhr, bei der Stadt Duderstadt mündlich oder schriftlich oder elektronisch beantragt werden.

Im Fall nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraumes nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten möglich mach, könne der Antrag nach Noltes Angaben noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, gestellt werden. Wenn eine wahlberechtigte Person glaubhaft versichere, dass ihr der beantragte Wahlschein nicht zugegangen sei, könne ihr bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Eine behinderte wahlberechtigte Person kann sich bei der Antragstellung der Hilfe einer anderen Person bedienen.

Wahlschein

Wer einen Wahlschein hat, kann an der Wahl durch Stimmabgabe in einem beliebigen Wahlraum (Wahlbezirk) des Wahlkreises 53 (Göttingen) oder durch Briefwahl teilnehmen. Mit dem Schein erhält die wahlberechtigte Person einen Stimmzettel des Wahlkreises, einen blauen Stimmzettelumschlag, einen mit der Anschrift, an die der Wahlbrief zurückzusenden ist, versehenen roten Wahlbriefumschlag und ein Merkblatt für die Briefwahl. Wahlschein und Briefwahlunterlagen können für eine andere Person ist nur mit Vorlage einer schriftlichen Vollmacht abgeholt werden. Die bevollmächtigte Person darf nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten.

Bei der Briefwahl muss die wählende Person den Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein so rechtzeitig absenden, dass der Wahlbrief spätestens am Wahltag (24. September) bis 18 Uhr eingeht. Der Wahlbrief werde nach Angaben Noltes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ohne besondere Versendungsform ausschließlich von der Deutschen Post unentgeltlich befördert. Er kann auch bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle abgegeben werden.

Von Rüdiger Franke