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Duderstadt Duderstadt bekommt Combs-la-Ville-Kreisel
Die Region Duderstadt Duderstadt bekommt Combs-la-Ville-Kreisel
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00:21 31.05.2019
Nun auch vom Rat beschlossen: Der Kreisel Max-Näder-Straße / Industriestraße wird künftig „Combs-la-Ville-Kreisel“ heißen. Quelle: Niklas Richter
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Duderstadt

Im Ortsrat war es schon Thema – jetzt hat auch der Rat der Stadt Duderstadt der Benennung des Kreisels an der Industriestraße / Max-Näder-Straße in „Combs-la-Ville-Kreisel“ zugestimmt. Zwei weitere Kreisel sollen später nach den anderen Partnerstädten Duderstadts, Kartuzy und Tauberbischofsheim, benannt werden. Allerdings wurde dies zunächst wieder aus dem Beschlussvorschlag gestrichen.

Gegenstück zum Duderstadt-Kreisel

Erst einmal ging es dem Rat darum, den „Combs-la-Ville-Kreisel“ auf den Weg zu bringen. Hierzu hatte es ein Abstimmungsgespräch mit dem Vorstand des Deutsch-Französischen Freundschaftskreises gegeben, in dem die Details geklärt worden waren. Ein Gestaltungsentwurf sieht demnach vor, Wappenschilder der beiden Partnerstädte und das Europa-Symbol im Zentrum des Kreisels anzubringen und diesen in den Nationalfarben Frankreichs zu bepflanzen. Entstanden war die Idee eines „Combs-la-Ville-Kreisels“, weil es in der französischen Stadt bereits einen „Duderstadt-Kreisel“ gibt. Nachdem der Rat nun einstimmig seine Zustimmung erklärt hat, könnte die Benennung im Rahmen des Besuchs einer offiziellen Delegation aus Combs-la-Ville und den damit verbundenen Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft am 8. oder 9. Juni erfolgen.

Die SPD-Fraktion hatte zusätzlich beantragt, den neuen Kreisel an der Schindanger-Brücke in „Kartuzy Kreisel“ und den Kreisel Westeröder Straße / Max-Näder-Straße in „Tauberbischofsheimer Kreisel“ zu benennen. Für den Kreisel Ebertring / Hindenburgring und für den Kreisel Industriestraße / Max-Näder-Straße wollte sie eine Bürgerbeteiligung erreichen, speziell hinsichtlich der Namensgebung.

Mitschke findet SPD-Antrag „sexy“

Weil mit dem Freundeskreis bereits Einigkeit hinsichtlich des Combs-la-Ville-Kreisels erzielt worden war, strich die Verwaltung dieses Ansinnen zunächst wieder aus dem Beschlussvorschlag. Im Rat herrschte jedoch Einigkeit darüber, dass die anderen Partnerstädte noch zum Zuge kommen sollen, weshalb die SPD-Fraktion auch ohne ihren Passus erst einmal dem „Combs-la-Ville-Kreisel“ geschlossen zustimmte. Jochen Mitschke (Grüne) lobte die Idee der Sozialdemokraten ausdrücklich: „Besonders sexy an dem SPD-Antrag ist die Bürgerbeteiligung“, befand er. Auch Lothar Dinges (WDB) betonte: „Ich finde es gut, dass wir auch die anderen Kreisel benennen. Die Partnerschaften stehen für Völkerfreundschaften, die den Frieden untermauern sollen.“

Von Markus Riese

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