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Duderstadt Duderstadt pflegt die Erinnerungskultur
Die Region Duderstadt Duderstadt pflegt die Erinnerungskultur
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08:00 26.04.2019
Auf Initiative von Hermann Tallau (r.) hat die Stadt Duderstadt 30 Jahre nach Grenzöffnung eine Broschüre zur Erinnerungskultur in Duderstadt herausgegeben – hier bei der Übergabe durch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (2.v.r.) an Mira Keune und Horst Dornieden vom Grenzlandmuseum Eichsfeld. Quelle: Eichner-Ramm
Duderstadt/Teistungen

Der Vorsitzende des Vereins für Stadtbild- und Denkmalpflege in Duderstadt, Hermann Tallau, habe sich für das neue Projekt der Erinnerungskultur stark gemacht, sagte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte. Wert sei darauf gelegt worden, dass die neue Broschüre 30 Jahre nach Grenzöffnung erscheint. „Wir wollten bewusst ein Zeichen setzen“, hob Nolte hervor und dankte Tallau für dessen „großartigen Impuls“.

Herausgeber ist die Stadt Duderstadt, für die Inhalte sorgten Tallau und Stadtarchivar Hans-Reinhard Fricke. Die Illustrationen gestaltete die Werkstatt Mosler aus Duderstadt.

Unter dem Titel „Erinnerungskultur. Kunst-Achse – Grenzdenkmale im Eichsfeld“ führt das 40-seitige Heftchen zum einen die Kunstdenkmale im Stadtgebiet auf, die an vier Standorten an die deutsch-deutsche Grenze erinnern. Dabei handelt es sich um den Gedenkstein „Eichsfeld unteilbar“ an der Obertorstraße sowie die Bronze-Kunstwerke „Grenzschützer“ zwischen Marktstraße 97 und 99, den „Grenzpfahlbrunnen“ Nähe Marktstraße 65 und den „Vereinigungsbrunnen nahe der St.-Servatius-Kirche.

Darüber hinaus zeigt die Broschüre Erinnerungspunkte entlang der Stadtgrenze Duderstadts, die in Teilen auch innerdeutsche Grenze war – „von Brochthausen/Zwinge bis Nesselröden/Böseckendorf“, so Nolte. An insgesamt elf Stationen finden sich heute noch Symbole der Erinnerung. Das West-Östliche Tor am Kutschenberg zwischen Ecklingerode und Duderstadt, das 2002 in Anwesenheit von Michael Gorbatschow eröffnet wurde, wird in der Broschüre ebenso beschrieben, wie das Grenzlandmuseum Eichsfeld an der Bundesstraße 247 bei Teistungen am Standort des früheren Grenzübergangs Duderstadt-Worbis.

Die Broschüre ist in der Gästeinformation im Historischen Rathaus in Duderstadt für drei Euro erhältlich.

Von Britta Eichner-Ramm

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