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Duderstadt Duderstädter Bundespolizisten besuchen kleine Krebspatienten
Die Region Duderstadt Duderstädter Bundespolizisten besuchen kleine Krebspatienten
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20:11 16.10.2013
Von Anne Eckermann
Probt den Einsatz als Bundespolizist: Kevin wird von Polizeiobermeister Patrick Heising (links) mit Helm und Kelle ausgestattet. Quelle: EF
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Duderstadt/Göttingen

„Wir freuen uns jedes Jahr wieder auf diesen Termin, denn mit unserem Besuch möchten wir den Kindern nicht nur finanziell helfen. Viel wichtiger ist uns, dass wir ihnen ein bischen Abwechslung vom eintönigen und manchmal auch schmerzhaften Klinikalltag bieten können“, sagt Hauptkommissar Immo Pfitzmann.

Rund 35 Beamte der Bundespolizei Duderstadt haben nämlich eine feste Tradition: Jedes Jahr sammeln sie ihre Nacht- und Feiertagszuschläge und spenden sie an die Kinderkrebsstation der Universitätsmedizin Göttingen – und das bereits zum zehnten Mal. Pfitzmann und seine Kollegen überreichten insgesamt 1000 Euro an Klinikdirektorin Jutta Gärtner, die sich außerdem über einen Plüschbären in Polizeiuniform für ihre jungen Patienten freute.

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Jedes Jahr

„Wir kommen jedes Jahr mit unseren Fahrzeugen und mit Spielen für die Kinder, damit sie eine fröhliche Zeit verleben und ihre Krankheit einmal vergessen können“, erzählt Pfitzmann weiter. Mit mehreren Mannschaftswagen seien die Beamten aus Duderstadt am Osteingang des Klinikums vorgefahren.

Dort hätten die Kinder dann erst einmal hinter dem Lenkrad des Panzerwagens Platz nehmen können. „Voller Begeisterung haben sie auch Blaulicht und Sirene der Mannschaftswagen ausprobiert und sind auch mal in eine Polizeiuniform geschlüpft“, freut sich der Hauptkommissar über strahlende Kinderaugen.

Als dauerhafte Erinnerung an diesen besonderen Tag konnten sich die Kinder von den Polizeibeamten aus dem Eichsfeld fotografieren lassen und die ausgedruckten Bilder auch gleich mitnehmen. Zehn Kinder und Jugendliche werden derzeit auf der Kinderkrebsstation der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin behandelt. Sie alle leiden unter Turmorerkrankungen.