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Duderstadt Kinder lernen Umgang mit Tieren
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17:50 27.03.2018
Im Kindergarten werden Kaninchenrassen vorgestellt: Kleinwidder, Löwenköpfchen und Hermelin Rotauge. Quelle: Wölk
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Fuhrbach

Die Kinder des städtischen Inge-Sielmann-Kindergartens in Fuhrbach hatten am Dienstagmorgen, die Gelegenheit mehrere Kaninchenrassen kennenzulernen. Hierzu waren Carsten Daume und Heinz Ohnesorge vom Kaninchenzuchtververein F114 Duderstadt in die Einrichtung gekommen.

„Wir wollen den Kindern damit die Natur ein wenig näher bringen“, sagte Daume. Während des Besuchs zeigten die beiden Kaninchenzüchter den Kindern auch, wie der richtige Umgang mit den Tieren funktioniert. Außerdem sollten die Kinder lernen, dass wenn sie ein Tier besitzen, sie auch Verantwortung für dieses übernehmen müssen. „Dazu gehört füttern und saubermachen“, erklärten Daume und Ohnesorge den Mädchen und Jungen.

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Löwenköpfchen, Hermelin und deutsche Kleinwidder

Mitgebracht hatten die Züchter Kaninchen in drei Rassen: Löwenköpchen, Hermelin und deutsche Kleinwidder. Die Mädchen und Jungen zwischen zwei und sechs Jahren durften die Kaninchen mit einem speziellen Kamm kämmen und sie füttern. Vor der Futtergabe berichtete Daume den Kindern aber zunächst, was die Tiere fressen. Dazu gehören unter anderem Heu und Möhren sowie spezielles Kaninchenfutter.

„Die Kaninchen haben ein ganz weiches Fell“, freuten sich die Kinder. Einige der Kinder wollten am liebsten eins der Tiere mit nach Hause nehmen, weil sie sie süß fanden. Doch für die Haltung von Kaninchen seien einige Voraussetzungen notwendig, erklärten die Kaninchenzüchter. So benötigten die Tiere beispielsweise einen eigenen Stall.

Vorbereitung auf Ostern

Der Besuch jetzt in der Osterzeit ist nach Angaben von Kindergartenleiterin Stephanie Schmitz aus zwei Gründen zustande gekommen. Zum einen sei Daumes Frau im Kindergarten tätig und zum anderen werde gerade mit dem Buch „Ich bin stark“ von Rolf Zuchowski gearbeitet. In dem Buch gehe es um die Vorbereitung auf Ostern, ein Hase sei aber krank und nehme deshalb daran nicht teil.

„Für uns ist es wichtig, den Kindern zu zeigen, dass Kaninchen nichts Abstraktes sind, sondern Lebewesen“, sagte Schmitz. In dem Buch gebe es verschiedene Lieder und Aufgaben, die im Kindergarten derzeit mit den Jungen und Mädchen gemacht werden. So seien etwa Eier mit verschiedenen Farben betupft worden. „Wir wollen damit die Geschichte für die Mädchen und Jungen erlebbar machen“, sagte Schmitz.

Drei Kaninchen-Rassen vorgestellt

Zwegkaninchen-Löwenkopf in rhönfarbig. Ein besonderes Rassemerkmal ist hier die Mähne im Gesicht, der die Rasse auch seinen Namen zu verdanken hat. „Die Tiere haben eine Ohrlänge von etwa sechs Zentimetern“, erklärte Ohnesorge. Kaninchen dieser Rasse werden zwischen 1,4 und 1,8 Kilogramm schwer.

Einen deutschen Kleinwidder in weiß. Dieser wird etwa 3,5 Kilogramm schwer und hat eine Ohrlänge von 30 bis 36 Zentimetern. Die Ohren heißen bei dieser Rasse deshalb auch Behang. „Eine weitere Besonderheit bei der Rasse ist die runde Kopfform“, sagte Ohnesorge.

Die dritte Rasse war ein Hermelin Rotauge. Diese haben zum einen rote Augen und zum anderen laut Ohnesorge eine markante Kopfform. Die Ohren werden zwischen 5,5 und 6,5 Zentimetern lang.

Worin liegt der Unterschied zwischen Kaninchen und Hase?

Bericht im Göttinger/Eichsfelder Tageblatt

Tierchenwelt.de

Kaninchenstallwelt.de

Von Vera Wölk

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