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Duderstadt Eichsfelder beeindruckt von Eröffnungsfeier
Die Region Duderstadt Eichsfelder beeindruckt von Eröffnungsfeier
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00:39 12.03.2018
Shunjun Takahashi aus Japan und Julian Napp verfolgen gemeinsam die Eröffnungsfeier. Quelle: Foto: r
Duderstadt

Im 300 Quadratmeter großen Reparatur- und Servicezentrum, mitten im Paralympischen Dorf gelegen, wollen sie 19 Tage lang alles schrauben, schweißen und reparieren, was die Sportler brauchen. Außer Rollstühlen, Sitzkissen und speziellen Skiprothesen zählen dazu auch alle anderen Hilfsmittel, welche die Athleten für ihren Weg zu den Wettkampfstätten benötigen.

Eröffnungsfeier beeindruckt Eichsfelder Service-Team

„Die Stimmung bei der Eröffnungsfeier ist einfach beeindruckend, das macht richtig Lust auf die nächste Zeit hier“, sagte Lorena Klingebiel aus Nesselröden. „Na klar bin ich jetzt erst mal aufgeregt, ich bin ja das erste Mal dabei“, erklärte die 22-jährige Orthopädietechnik-Mechanikerin. Das Team in der Werkstatt sei „toll“, sie freue sich „auf die Nähe zu den Athleten“. Und sie hoffe, dass sie „auch von dem Wettkämpfen etwas mitbekommt“.

Bereits zum vierten Mal ist Julian Napp aus Gerblingerode bei paralympischen Spielen dabei. „Es ist immer wieder etwas ganz Besonderes, zu den Paralympics zu fahren“, meinte der Technische Direktor der Spiele. Und es sei noch spannender, wenn man die Athleten schon kenne. Der 30-Jahre sei bereits seit dem 27. Februar vor Ort. „Aber jetzt mit der Eröffnungsfeier geht es richtig los“, sagte der Eichsfelder.

Während der beiden ersten Tage seit Eröffnung der Werkstatt hätten die Techniker bereits 100 Reparaturen realisiert, teilte das Unternehmen mit. Dies lasse erwarten, dass die kalkulierte Zahl von 260 Einsätzen während der gesamten Zeit deutlich übertroffen werden könnte.

Wie immer im Vorfeld einer Eröffnungsfeier sei auch in Pyeongchang die Montage von Fahnenhalterungen für Rollstuhlfahrer ein häufiger Auftrag gewesen. Die Paralympics-Botschafterin des Duderstädter Unternehmens und fünffache Goldmedaillengewinnerin in Sotschi, Anna Schaffelhuber, nutzte ihren Antrittsbesuch am Mittwoch auch dazu, sich technische Unterstützung für das Kugellager ihres Rollstuhls zu holen.

Gefragter Gesprächspartner für Journalisten ist der aus Japan stammende Mitarbeiter Shunjun Takahashi. Er musste bereits acht Interviews geben.

Grundstein für Engagement gelegt

Die Spiele in Pyeongchang seien für Ottobock „etwas ganz Besonderes“, hatte Chief Marketing Officer Christin Gunkel bereits im Vorfeld betont. „Wir kehren in das Land zurück, wo die gemeinsame Geschichte von Ottobock und den Paralympischen Spielen angefangen hat. Gleichzeitig dürfen wir den bereits 30 Jahre andauernden Erfolg dieser Verbindung feiern.“

1988 hätten vier Ottobock-Servicetechniker aus Australien erstmals technische Unterstützung für die Athleten bei den Paralympischen Spielen in Seoul angeboten. Zur damaligen Zeit habe noch ein kleines Pavillonzelt als Werkstatt gedient, berichtet Gunkel. Damit sei der Grundstein für das heute unter dem Motto „Passion for Paralympics“ bekannte Engagement gelegt worden. Gunkel erinnerte daran, dass die Spiele in Pyeongchang den Auftakt für drei aufeinanderfolgenden Paralympischen Spiele auf asiatischem Boden bilden.

Von Axel Artmann

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