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Duderstadt Eichsfelder beim Weltjugendtag in Panama
Die Region Duderstadt Eichsfelder beim Weltjugendtag in Panama
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16:34 08.02.2019
Jugendliche (auch) aus dem Eichsfeld beim Weltjugendtag in Panama-City – im Hintergrund die Skyline mit etwa 70 Hochhäusern. Quelle: Foto: r
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Eichsfeld

Eine Gruppe Jugendlicher, viele von ihnen aus den Dekanaten Nörten-Osterode und Untereichsfeld, ist vor wenigen Tagen von einer Pilgerreise zum Weltjugendtag in Panama zurückgekehrt.

Cordula Wolfram und Pastoralreferent Johannes Honert vom Dekanatsverband Nörten-Osterode hatten die Fahrt organisiert, um Jugendlichen aus der Region die Möglichkeit zu geben, am Weltjugendtag in Zentralamerika teilzunehmen. Land und Leute konnten die insgesamt zwölf Teilnehmer bei den sogenannten „Tagen der Begegnung“ in Chitré an der Pazifikküste kennenlernen. Neben Kolumbianern, Argentiniern und Brasilianern waren auch Gruppen aus Frankreich und Polen dort.

„Wir konnten an einem traditionellen Umzug der Kirchengemeinden und Schulen teilnehmen, aber auch im Pazifik baden und auf einer Farm zuschauen, wie auf traditionelle Art aus Zuckerrohr Sirup gewonnen wird“, berichtet Honert von seinen Eindrücken.

Vulkan bestiegen und Skyline bestaunt

Auf dem Weg nach Panama-City hätten die Jugendlichen im Regenwald in El Valle einen Vulkan besteigen und die Flora und Fauna bestaunen können. Gestaunt hätten sie aber auch angesichts der Kulisse von mehr als 70 Hochhäusern in Panama-City.

Beim sogenannten Youth-Hearing, organisiert vom Bundesverband des Bundes der Katholischen Jugend in Kooperation mit Adveniat, ging es um die sozialen Probleme in dem nur auf den ersten Blick reichen Land. „Armut, fehlender Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung, Unterdrückung der indigenen Bevölkerung und Drogen sind große Probleme in diesem Land“, weiß Honert. Im Gespräch mit dem deutschen Botschafter und einer Vertreterin der Kuna, einer Indigenen, sei sehr schnell klar geworden, dass hier Welten aufeinander prallen würden. Beim Besuch eines Antidrogenprojektes wurde den Eichsfelder Jugendlichen vor Augen geführt, dass die Millionenstadt Panama-City von staatlicher Seite mit dem Drogenproblem völlig überfordert sei und die katholische Kirche vor Ort „wirklich gute Arbeit“ leiste.

Die Begegnung mit Papst Franziskus bei der Vigilfeier und dem Abschlussgottesdienst mit 280 000 Pilgern sei der Höhepunkt der Reise gewesen. „Das war so cool, dem Papst so nah zu kommen und mit ihm den Glauben zu feiern,“ so Jessica Simonides aus Northeim.

Tigerente bei allen Begegnungen dabei

Zum Abschluss der Reise ging es zum Panamakanal und in die historische Altstadt von Panama-City. Ganz nach Janosch („Oh, wie schön ist Panama!“) durfte eine Tigerente bei allen Begegnungen dabei sein. „Am meisten beeindruckt hat mich die Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen in diesem wunderbaren Land. Sie haben ihre Betten für uns zur Verfügung gestellt und teilweise dann selbst auf dem Boden geschlafen. Das wenige, was sie haben, haben sie von Herzen mit uns geteilt“, resümiert Honert.

Von Markus Riese / r

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