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Duderstadt Lidl-Umzug und Verkehrskonzept: Politik berät über Entwicklung des Einzelhandels
Die Region Duderstadt Lidl-Umzug und Verkehrskonzept: Politik berät über Entwicklung des Einzelhandels
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10:30 29.10.2019
Zwischen Feilenfabrik und Kornhaus soll bei Umsiedlung des Lidl-Marktes die Verkehrsanbindung geändert werden. Quelle: meder
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Duderstadt

Wie entwickelt sich der Einzelhandel in Duderstadt? Welche Konzepte sind dafür für Infrastruktur sinnvoll? Der Beschlussvorschlag dazu wurde mit Änderungen angenommen – weitere innenstadtrelevante Verkaufsflächen im Areal „Bahnhof“ soll es beispielsweise nicht geben. „Wir haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt“, erklärte Thomas Rössing-Schmalbach (CDU) in der gemeinsamen Sitzung des Duderstädter Ortsrates mit dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Feuerschutz.

Die Fraktion schlage Änderungen vor, anhand derer zu sehen sei, dass der Beschluss grundsätzlich mitgetragen werde „und dass wir unsere Meinung aus der letzten Sitzung geändert haben“.

Zu den Eckpunkten und nächsten Handlungsschritten zur Entwicklung des Einzelhandels zählt unter anderem der Wunsch von Lidl, seinen Discountmarkt auf das Kornhaus-Areal zu verlagern, um dort auch die Verkaufsfläche zu vergrößern. Hier wurde seitens der CDU auch die Verkehrsanbindung des neuen Standortes auf der gegenüberliegenden Seite der Feilenfabrik an der Industriestraße gefordert. Dazu müsse auch die fußläufige Querung der Industriestraße geregelt werden, forderte Thorsten Feike (FDP).

Die Ansiedlung von Kaufland und der Einzelhandelsstandort Schöneberger Straße sollen aufgegeben werden. Kaufland gehört wie Lidl der Schwarz-Gruppe an, die den Vorschlag im Zusammenhang mit der Lidl-Umsiedlung gemacht hatte, auf ihr Baurecht verzichten zu wollen. Auch soll nach dem Beschlussvorschlag der Einzelhandelsstandort Max-Näder-Straße, also der aktuelle Lidl-Standort langfristig aufgegeben werden. Bei dem Punkt wies Lothar Dinges (WDB) darauf hin, dass dieser viel genutzt werde, von Westerödern sowie von Ottobock-Mitarbeitern. Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) erklärte, dass das Baurecht auf der jetzigen Immobilie für sieben Jahre bestehen bleibe.

Ermöglicht werden sollen nach der Beschlussvorlage die Erweiterung der Verkaufsflächengrößen des Aldi-Discountmarktes nach Abbruch der Wohnhausruine sowie des Penny-Discountmarktes am Adenauerring. Die Mischgebiets- beziehungsweise Gewerbegebietsausweisung an der Ziegeleistraße soll vorerst beibehalten werden. Dazu soll, wie Nolte ergänzte zur Freihaltung der Trasse eine Entlastungsstraße im Bereich Industrie-/Ziegeleistraße aufgehoben werden. Jennifer Ahlbrecht (Grüne) schlug vor, dass Neubauten sich energetisch mit erneuerbaren Energien selbst versorgen sollen. Das solle in die Bauplanung aufgenommen werden, so Nolte.

Mehrheitlich beschlossen wurde auch die zusätzlich geforderte Stärkung der Innenstadt durch eine Überarbeitung des Konzept über die dortige Verkehrsführung und Erreichbarkeit.

Von Rüdiger Franke

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