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Duderstadt „Wir laufen der Zeit hinterher“
Die Region Duderstadt „Wir laufen der Zeit hinterher“
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16:00 23.11.2018
Nicht alle Investitionswünsche für 2019 können berücksichtigt werden. Die Stadt muss jeden Euro umdrehen. Quelle: r
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Duderstadt

Der Duderstädter Haushaltsplan für 2019 kann in diesem Jahr nicht mehr eingebracht werden. Das ist im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Tourismus parteiübergreifend bemängelt worden.

„Wir laufen der Zeit hinterher“, sagte Lothar Dinges (WDB). Die Fraktionen und Ortsräte würden dadurch vor unnötige Herausforderungen gestellt. Gerd Goebel (CDU) erinnerte an den Beschluss, den Etatplan noch in diesem Jahr vorzulegen. Die starke Belastung der Verwaltung sei anzuerkennen, durch die Verzögerung aber ein Investitionsstau zu erwarten. Auch Andreas Diedrich (CDU) hält eine eine zeitnahe Vorlage für wünschenswert.

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Noch keine verlässlichen Zahlen

Aus einigen Bereichen liege noch nicht ausreichendes Zahlenmaterial vor, sagte Kämmerer Hans-Joachim Straub. Aufgrund der enormen Fülle anstehender und wünschenswerter Investitionen seien Folgekostenberechnungen und Wirtschaftlichkeitsvergleiche für alle Projekte zeitnah nicht möglich. Nach aktuellem Stand könnten nicht alle Investitionswünsche Aufnahme in den Haushalt finden. Zur Orientierung hat Straub mit Blick auf Zukunftsvertrag und Genehmigungsfähigkeit eine Vorauswahl getroffen. Nicht dabei sind Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Duderstadt, Hallenbad-Sanierung, Inklusiver Campus, Busbahnhof-Umgestaltung, Radwegbau Duderstadt-Breitenberg, Dorferneuerung Immingerode und Ausbau „Am Wachteberg“.

Hohes Arbeitsaufkommen

Hans-Georg Schwedhelm (fraktionslos) gab zu bedenken, dass einige Kostenermittlungen nicht mehr aktuell und Mehrkosten zu erwarten seien. Falls die Finanzplanung zu Überlastungen führe, müsse mehr Personal in diesem Bereich eingesetzt werden.

Wie hoch das Arbeitsaufkommen ist, verdeutlichen die 679 Seiten, die in Vorbereitung der Ausschusssitzung vorgelegt wurden. Dazu gehörten Jahresrechnungen, Bewertungsgrundlagen und Gebührenkalkulationen. Für den Abwasserbereich gab es Gegenstimmen und Enthaltungen bei WDB, SPD und Grünen wegen offener Fragen und der Nicht-Veranschlagung einiger Bürger.

Von Kuno Mahnkopf

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