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Duderstadt Ex-Grenzstreifen im Baltikum: Vortrag im Grenzlandmuseum Eichsfeld
Die Region Duderstadt Ex-Grenzstreifen im Baltikum: Vortrag im Grenzlandmuseum Eichsfeld
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17:52 12.08.2019
In der Bildungsstätte des Grenzlandmuseums referiert David Feest über die Entwicklung des ehemaligen Grenzstreifens am Beispiel des Baltikums. Quelle: Eichner-Ramm
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In Teil drei der Vortragsreihe „Vom Todestreifen zur Lebenslinie“ des Grenzlandmuseums Eichsfeld geht es um den ehemaligen Grenzstreifen im Baltikum. Beginn des Vortrags am 13. August ist um 19 Uhr.

David Feest informiert in der Bildungsstätte an der Duderstädter Straße 7-9 über die Entwicklung des ehemaligen Grenzstreifens am Beispiel des Baltikums, teilt Mira Keune, Geschäftsführerin des Grenzlandmuseums, mit. Er gebe einen Einblick in die Zeit des Kalten Krieges in den baltischen Staaten. „Estland, Lettland und Litauen waren bis 1991 Sowjetrepubliken. Feest erläutert die demokratische Umgestaltung bis zur Unabhängigkeit von der Sowjetunion, die mit der Singenden Revolution und der Menschenkette ,Baltischer Weg’ vor 30 Jahren eingeleitet wurde“, so Keune.

Referent ist ein Kenner der baltischen Staaten

Feest habe an der Uni Göttingen, promoviert, „2015 folgte die Habilitation für neuere Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin“. Feest kenne die Gebiete der ehemaligen Sowjetunion, insbesondere die baltischen Staaten, aus zahlreichen Forschungsreisen.

Jörg Schmiedel, Abschnittskoordinator Baltikum im Auftrag des BUND, stelle im zweiten Vortrag an diesem Abend den lettischen Nationalpark Slitere vor, der aus dem Naturreservat Slitere entstanden sei.

Militärische Hinterlassenschaften verfallen und werden zum Problem

Seit 1921 sei die Ostseehalbinsel im äußersten Nordwesten Lettlands „kaum noch bewirtschaftet worden“, so Keune. Biotope wie Laubwälder, boreale Nadelwälder, Feuchtgebiete und Moore seien „beinahe unberührt erhalten“. Keune: „Schwierig ist der Umgang mit den militärischen Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzung.“

Von Stefan Kirchhoff

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