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Duderstadt „Fälle, die betroffen machen“
Die Region Duderstadt „Fälle, die betroffen machen“
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20:02 07.12.2009
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Die Schulen erachten eine sonderpädagogische Grundversorgung für sinnvoll. Aus personellen, sächlichen und räumlichen Gründen sehen sie derzeit jedoch keine Möglichkeit zur Umsetzung.

Blatt hat sich gewendet

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Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Einstimmig haben sich Schulausschuss und Rat dafür ausgesprochen, einen Arbeitskreis zu gründen, um ein Regionales Integrationskonzept (RIK) zu erarbeiten. Die erste Sitzung des Arbeitskreises, dem Politiker, betroffene Eltern, Grundschul- und Förderschullehrer angehören sollen, ist für den 4. Februar 2010 um 16 Uhr im Sitzungssaal des Gieboldehäuser Rathauses anberaumt.

„Für ein Integrationskonzept gibt es Eingaben von Eltern, deren Wünsche und Argumente sind nicht von der Hand zu weisen sind“, sagt Norbert Leineweber (CDU), berichtet von Fällen, die „betroffen machen“, und verweist auf das RIK für die Gemeinde Gleichen. Der Arbeitskreis solle zunächst Bedarf und Möglichkeiten klären: „Wir wollen keine Förderschule gefährden, das Modell RIK aber nicht ad acta legen und den Spagat versuchen.“
Die Materie sei so kompliziert, dass die gymnasiale Oberstufe dagegen einfach sei, meint Regierungsschuldirektor Ulrich Engelhardt. Die Zuweisung von Lehrerstunden müsste alle Schulen umfassen, die drei Fachbereiche sonderpädagogischer Grundversorgung seien nicht in jeder Schule möglich. Allen Eltern mit Kindern, bei denen es sonderpädagogischen Förderbedarf gibt, empfiehlt Engelhardt, sich zunächst an die jeweiligen Schulleiter zu wenden und individuelle persönliche Beratung zu suchen.

ku

07.12.2009
07.12.2009
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