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Duderstadt Falsche Fuffziger für Sex und Unterhalt
Die Region Duderstadt Falsche Fuffziger für Sex und Unterhalt
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19:02 13.11.2011
Von Kuno Mahnkopf
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Duderstadt

Der Angeklagte hatte bereits im Januar dieses Jahres den Unterhalt für ein nichteheliches Kind mit Blüten bezahlt. Den Monatsbetrag in Höhe von 200 Euro händigte er der getrennt von ihm lebenden Mutter des Kindes in bar aus – in Form von vier falschen Fuffzigern.

Ebenfalls mit vier gefälschten Fünfzig-Euro-Scheinen bezahlte er dann im März im Raum Einbeck eine Prostituierte, deren Dienste er in Anspruch genommen hatte. Die bewies aber beim Geld ein sensibles Händchen und erfühlte das Falschgeld, weil sie auch schon in einem Spielcasino gearbeitet hatte. Bei Durchsuchung der Wohnung des 31-Jährigen fand die Polizei weitere gefälschte Geldscheine: drei Fünfziger in einer Jackentasche, einen weiteren in den Wohnräumen.

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Das Gericht ging davon aus, dass der Eichsfelder wusste, dass es sich um Falschgeld handelte. Woher das Geld stammt, konnte nicht geklärt werden. Der 31-Jährige gab an, er habe die Blüten selbst untergeschoben bekommen. Wesentlich höher als die ihm nachgewiesene Summe Falschgeld ist die Geldstrafe, die er als Bewährungsauflage zahlen muss: 3000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen.