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Duderstadt Die Erinnerung lebendig halten
Die Region Duderstadt Die Erinnerung lebendig halten
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22:07 23.09.2016
Von Rüdiger Franke
Alt-Abt Paulus Maria Weigele hält die Predigt zum Gedenken an den Papstbesuch vor der Pietà von Etzelsbach und Benedikts Rosenkranz. Quelle: Franke
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Etzelsbach

„Besser als im gemeinsamen Beten kann man die Erinnerung an das Ereignis lebendig halten“, erklärte Monsignore Franz-Xaver Stubenitzky, der Pfarrer des Pfarramtes Steinbach, zu dem die Wallfahrtskapelle gehört. Er hatte am 25. Januar 2011 vom Erfurter Generalvikar Raimund Beck den Anruf erhalten, dass die Wallfahrtskapelle ein möglicher Besuchsort des Papstes sein könnte. Als der Besuch Realität wurde, wurde die kleine Kapelle schnell weit über die Grenzen des Eichsfeldes bekannt. Auch nach dem Großereignis besuchten Tausende Menschen den Ort, den an dem der Heilige Vater gebetet hatte. Seine Rede über die Marienfigur von Etzelsbach sei so schön gewesen, dass man sie immer wieder lesen könne, erinnerte Stubenitzky an die Worte des Papstes.

Auch Alt-Abt Paulus Maria Weigele aus dem Benediktinerkloster Ottobeuron, der das Pontifikalamt zur immerwährenden Hilfe und für den Frieden in der Welt hielt, gedachte in seiner Predigt an das Ereignis vor fünf Jahren: „Wegen Papst Benedikt XVI. sind wir heute hier.“ Sein Besuch sei die Anerkennung an die Treue der Eichsfelder gewesen, „weil sie in den schweren Zeiten so standhaft waren“. Der Alt-Abt sprach wie Benedikt XVI. vor fünf Jahren über die Gottesmutter. Er bat die Gläubigen, dass sie dafür beten, dass die Menschen Gott wieder entdecken. „Tun wir ein Werk der Barmherzigkeit wie Maria.“ Es heiße, wenn ein Mensch den Weg der Umkehr finde, jubilierten die Engel, so Weigele. „Aber die größte Freude empfindet dabei doch die Gottesmutter, wenn sie sieht, dass ihre Barmherzigkeit Wirkung zeigt.

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Alle Beiträge zum Papstbesuch im Eichsfeld können Sie hier noch einmal nachlesen.