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Duderstadt Fischer: Umgehung Westerode kommt 2012
Die Region Duderstadt Fischer: Umgehung Westerode kommt 2012
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20:08 28.12.2011
Von Ulrich Lottmann
Hoffen auf Entlastung: Zwei Verkehrsachsen laufen durch Westerode, die Anwohner beklagen bis zu 16 000 Fahrzeuge täglich.
Hoffen auf Entlastung: Zwei Verkehrsachsen laufen durch Westerode, die Anwohner beklagen bis zu 16 000 Fahrzeuge täglich. Quelle: CM
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Berlin

Für die Verlegung der Bundesstraße 247 zwischen Landesstraße 569 (auf Höhe Rosenthals Mühle) und der Straße Am Euzenberg in Duderstadt war die Baugenehmigung erteilt. Es fehlte nur die Finanzierungszusage durch den Bund. Die liegt nun vor. „Ich bin sehr froh, dass noch im alten Jahr die gute Nachricht für das neue Jahr vorliegt“, so Fischer.

Nach einer Baubesprechung mit Ländervertretern habe dem Bundesministerium eine Liste mit Projekten vorgelegen, für die Geld bewilligt werden sollte. „Dass ist jetzt entschieden“, erläutert der zuständige Staatssekretär im Verkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), auf Tageblatt-Anfrage. Die Ortsumgehung Westerode habe auf Platz eins der niedersächsischen Projekte gestanden, Notwendigkeit und Verkehrswert seien unbestritten, begründet er das positive Votum. Der Bund werde nun die Landesbehörden informieren und den Baubeginn in 2012 bewilligen, nennt er die nächsten Schritte. „Wenn es irgendwie möglich ist, mache ich selbst den ersten Spatenstich“, kündigt der Staatssekretär an.

Die Ortsumgehung Westerode ist einer von drei Planungsabschnitten bei der Verlegung der B 247 im Bereich Duderstadt. Abschnitt eins beginnt zwischen Rollshausen und Obernfeld und endet an der L 569. Für dieses Teilstück haben die Planungen noch nicht begonnen.
Abschnitt zwei verläuft westlich an Westerode vorbei, am Gewerbepark Euzenberg entlang bis zur Straße Am Euzenberg. Hier wird jetzt gebaut.

Abschnitt drei führt zwischen Tiftlingerode und Gerblingerode hindurch, durch einen Tunnel am Pferdeberg, bis zur Landesgrenze. Dafür wurde im August mit dem sogenannten Gesehenvermerk das verwaltungsinterne Planungsverfahren abgeschlossen. Jetzt läuft die öffentliche Planfeststellung, bei der auch betroffene Bürger und Verbände beteiligt werden.