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Duderstadt Flecken setzt auf sparsame Straßenbeleuchtung
Die Region Duderstadt Flecken setzt auf sparsame Straßenbeleuchtung
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20:24 16.11.2009
Kommune kooperiert mit Konzern: Leineweber, Müller, Bode und Uwe Koch (von links). Quelle: Pförtner
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Ein Großteil der Lampen ist bereits umgestellt. So hat der Energieversorger Eon Mitte bereits drei Viertel der Leuchtenaufsätze an den Hauptverkehrsstraßen durch Leuchtenköpfe mit moderner Spiegeltechnik und deutlich höherem Wirkungsgrad ersetzt. Auch zwölf Masten werden im Zuge der Arbeiten ausgetauscht. Die modernisierten Leuchten flankieren Neue Straße, Rhumestraße, Martin-Luther-Ring, Göttinger, Northeimer und Herzberger Landstraße, Ohlenroder Straße und Ludwig-Erhard-Straße.

Natrium statt Quecksilber

Während die alten Quecksilberdampf-Leuchten (HQL), die ohnehin ab 2015 von der EU verboten werden, 250 Watt verbrauchen, können die neuen Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV) von 150 auf 100 Watt gedimmt werden. Die im Zuge der Haushaltskonsolidierung beschlossene und in Einwohnerfragestunden immer wieder monierte Halbnachtschaltung, bei der von 20.30 bis 4.30 Uhr nur jede zweite Lampe brennt, ist für die Bogenlampen deshalb bereits ausgesetzt. Laut Eon-Mitte-Netzingenieur Rolf Bode und seinem Vertreter Uwe Koch reduziert sich der Stromverbrauch von bislang 86 000 auf 43200 Kilowattstunden jährlich. „Künftig sparen wir rund die Hälfte der elektrischen Energie ein und verringern den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids um rund 26 Tonnen pro Jahr“, freut sich Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU).

Und das gilt nur für die 129 Bogenlampen. Ob auch die Pilzleuchten und die historisierten Leuchten im Ortskern nach der Umrüstung wieder auf Ganznachtschaltung gestellt werden, ist noch nicht geklärt und hängt von der weiteren Diskussion in den Gremien des Fleckens ab. In diese Leuchten werden in Eigenregie vom Bauhof neue Kompaktbirnen eingesetzt, der Stromverbrauch sogar von 90 auf 33 Watt reduziert. Und Messungen eines örtlichen Elektrikers haben bestätigt, dass diese 33 Watt der Leuchtkraft einer konventionellen 175-Watt-Birne entsprechen. „Die 50 Euro Kostenaufwand pro Leuchte haben sich schon nach einem Jahr amortisiert“, sagt Verwaltungsvertreter Olaf Müller: „Im zweiten Jahr spart man bereits Geld.“
Dennoch werden die Energiesparlampen von der Flecken-Verwaltung nur als Zwischenlösung betrachtet. Langfristig peilt die Gemeinde LED-Leuchten an, deren weitere Entwicklung bis zur preisgünstigen Marktreife noch abgewartet werden soll.

Von Kuno Mahnkopf

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