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Duderstadt Rechtliche Problematik im Polizei-Alltag wird in Duderstadt beleuchtet
Die Region Duderstadt Rechtliche Problematik im Polizei-Alltag wird in Duderstadt beleuchtet
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00:25 02.04.2018
Symposium der Bundespolizei in Duderstadt. Quelle: r
Duderstadt

Umfassende Informationen und eine Podiumsdiskussion sollten den Teilnehmern an der Fortbildung zu größerer Handlungssicherheit bei rechtlichen Problemfeldern in der Polizeiarbeit verhelfen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Duderstädter Abteilungsleiter Martin Kröger alle anwesenden Kollegen, Gäste und Experten. Unter den Referenten waren der Präsident der Bundespolizei-Akademie Georg Kessler, Dr. Christoph Kopke von der Hochschule für Wissenschaft und Recht Berlin, Dr. Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte, Dr. Christoph Stieber, Richter am Oberverwaltungsgericht Koblenz, und Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

Thema in Duderstadt: Bundespolizei erlebt Vorwürfe von Diskriminierung

Thematisch ging es um Situationen, die nicht nur Bundespolizisten bei ihrer Arbeit erleben, wenn sie in Sachen grenzübergreifende Kriminalität ermitteln oder Kontrollen durchführen müssen. Dabei könne für Unbeteiligte manchmal der Eindruck entstehen, es lägen etwa bei der Auswahl von Befragten rassistische Einstellungen zugrunde, erklärt Rüdiger Held, Pressesprecher der Bundespolizeiabteilung Duderstadt. „Um zum Beispiel einen Bahnreisenden zu kontrollieren, spielen einige Faktoren eine Rolle. Vielleicht war das Gepäck auffällig, aber von Außenstehenden kommt manchmal der Vorwurf, der Mensch werde wegen seiner Hautfarbe kontrolliert“, beschreibt Held das Thema. In solchen Fällen müssten Polizisten oft eine Gratwanderung meistern zwischen den geltenden Normen ihrer Befugnis und denen der Menschenrechte. „Das einem schnell Diskriminierung vorgeworfen wird, ist nicht nur ein Thema für die Bundespolizisten, sondern auch für die gesamte Polizei“, sagt Held.

Symposium in Duderstadt: Spannungsfelder kritisch beleuchtet

Die Referenten auf der Fortbildung hatten die Möglichkeit, ihre Sichtweisen zu solchen Fällen im Rahmen eines Vortrags darzustellen. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden auch die Beiträge aus dem Publikum aufgegriffen und konstruktiv diskutiert.

Die Beteiligten sprachen zum Abschluss von einer sehr gelungenen Fortbildung, in der die Spannungsfelder kritisch und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und erörtert wurden. Für diese Veranstaltung hatte die St.-Ursula-Schule ihre Aula als Auditorium zur Verfügung gestellt. In den Osterferien wurde der Schulalltag dadurch nicht gestört.

Von Claudia Nachtwey

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