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Duderstadt Freie Wähler erhöhen Druck
Die Region Duderstadt Freie Wähler erhöhen Druck
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18:31 29.11.2011
Von Ulrich Lottmann
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Duderstadt/Göttingen

In dem Schreiben an Haushalts- und Verkehrspolitiker sowie Abgeordnete der Region auf Landes- und Bundesebene formulieren sie die „dringende Bitte“, sich für eine Zuweisung von Geldern aus dem Bundeshaushalt für den Bau der Ortsumgehung Westerode einzusetzen. Die WDB und FWLG hoffen auf einen Anteil an der einen Milliarde Euro, die kürzlich zusätzlich in den Bundesetat für Straßenbaumaßnahmen eingestellt wurden.

Eingeleitet wird der zweiseitige Brief mit einer Darstellung der aktuellen Situation. Die Wählergemeinschaften verweisen auf drei Jahrzehnte Bemühungen um Ortsumgehungen im Zuge der Bundesstraßen 247 und 446, auf das bestehende Baurecht für Westerode, auf die hohe Belastung des Ortes durch den Durchgangsverkehr. Anschließend erhöhen sie verbal den Druck auf die Entscheidungsträger: „Viele Betroffene fühlen sich mittlerweile in ihren Menschenrechten zurückgesetzt, benachteiligt und sogar verletzt“, formulieren der Fraktionsvorsitzende von WDB und FWLG, Lothar Dinges, und Westerodes stellvertretender Ortsbürgermeister Engelbert Gatzemeier. 30 Jahre Warten hätten das Vertrauen in die Politik erheblich in Mitleidenschaft gezogen, „weil trotz Beteuerungen aller bisher regierenden Parteien immer noch keine Umsetzung erfolgt ist“.

Die Bevölkerung erwarte, dass die Bundes- und Landespolitiker „sich nachdrücklich, sichtbar und erfolgreich“ für eine Realisierung der Ortsumgehung Westerode, als erstem Abschnitt der Verlegung der B 247 im Bereich Duderstadt, einsetzten. Im Verteiler des Schreibens stehen neben Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) die Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU), Lutz Knopek (FDP), Thomas Oppermann (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne). Auch die Landesparlamentarier Gabriele Andretta (SPD), Lothar Koch (CDU) und Stefan Wenzel (Grüne) sind gelistet.

Dem Schreiben angehängt ist eine Unterschriftenliste mit 120 Namen. So dokumentieren die Wählergemeinschaften die Unterstützung der Westeröder für ihren Vorstoß.