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Duderstadt Gästeführung für Gästeführer
Die Region Duderstadt Gästeführung für Gästeführer
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09:18 20.02.2017
Von Axel Artmann
Duderstadt präsentiert sich mit einer Exkursion allen interessierten Bürgern der Fachwerk-Fünfeck-Städte. Quelle: Richter
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Duderstadt

Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, auch etwas über die Partnerstädte erzählen und Informationen weitergeben zu können, benannte Klaus Grölig, Gästeführer in Northeim, ein wichtiges Ziel des Treffens am Weltgästeführertag. Ein anderes sei, dass sie sich näher kennen lernen und besser kooperieren können.

Von Christian Zoepfgen, Fachdienstleiter für den Bereich Tourismus bei der Stadt Duderstadt und Partner für den Tourismus im Fachwerk-Fünfeck, erfuhren die Teilnehmer einige Besonderheiten der beteiligten Städte. So sei Osterode die höchste und Einbeck die flächenmäßig größte Stadt, die höchste Durchschnittstemperatur gebe es in Hann. Münden.

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Rundgang mit Scharfrichter und Nachtwächter

Beim anschließenden Rundgang begleiteten unter anderem Scharfrichter Hans Zinke in Person von Claus Ludwikowski und Nachtwächter Jakob Kannegießer alias Bernd Haupt die Gäste. Stationen waren das Rathaus, die Basilika und der Westerturm. Die Teilnehmer passierten bei ihrem Rundgang markante Fachwerkgebäude, spazierten ein Stück an der Stadtmauer entlang, blickten auf das Ursulinenkloster, erreichten schließlich die St.-Servatius-Kirche und machten sich auf den Weg zum Ausgangspunkt in der Gäste-Information im Rathaus.

Historisches und Modernes konkurrenzlos verknüpft

„Ich bin sehr beeindruckt, weil an vielen Stellen durch technische Ausstattung alles erlebbar wird“, fasste Erwin Birtel, Gästeführer in Osterode, seine Eindrücke zusammen. „Wann trifft man schon mal einen Henker“, sagte Helga Winkelmann mit einem Schmunzeln. „Konkurrenzlos“ sei, wie Historisches mit Modernem verbunden werde, meinte die Teilnehmerin aus Hann. Münden und verwies auf die Neugestaltung des Westerturms.

„Man sieht in Duderstadt mehr Fachwerkstile als in Einbeck“, zog Margarete Henke einen Vergleich zu der Stadt, in der sie Gästeführerin ist. Grund sei, dass in Einbeck nach einem Brand alles zur gleichen Zeit wiederaufgebaut worden sei, so Henke, die „hin und weg“ von der Präsentation in Duderstadt sei. Horst Junge, Stadtwächter in Northeim, fasste zusammen, was viele Teilnehmer bemerkten: „Das Schöne an Duderstadt ist, dass man nicht nur in der Kernstadt, sondern auch dahinter ringsum viel Fachwerk hat.“