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Duderstadt Gasthaus Schenke in Nesselröden: Neue Investoren
Die Region Duderstadt Gasthaus Schenke in Nesselröden: Neue Investoren
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00:34 29.04.2018
Außenansicht des Gasthauses Schenke, Untere Straße 23.
Außenansicht des Gasthauses Schenke, Untere Straße 23. Quelle: Niklas Richter
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Nesselröden

Der Nesselröder Jürgen Schenke und sein Bruder Stefan Schenke aus Sollstedt haben zufällig den gleichen Nachnamen wie die Vorbesitzer Ilona und Günter Schenke, „aber wir sind nicht verwandt und nicht verschwägert“, beteuert Jürgen Schenke. Die Brüder haben in der vergangenen Woche die Kaufverträge unterschrieben und sind nun neue Besitzer des Traditionsgasthauses.

Pächter für Gastronomie gesucht

Seit 1857 war die Gaststätte im Familienbesitz. Ende Dezember 2017 haben Günter und Ilona Schenke den Betrieb aus gesundheitlichen und Altersgründen aufgegeben. Seitdem liefen die Verhandlungen mit möglichen Investoren, die dann mit den Brüdern Schenke gefunden wurden.

„Für die Gastronomie suchen wir einen Pächter, den Saal wollen wir selbst betreiben“, sagt Jürgen Schenke. So solle dem zukünftigen Pächter der Betrieb erleichtert werden, weil er nicht für die laufenden Kosten des Saals aufkommen müsse, und über die Schenke-Brüder könnten die Vermietungen für Veranstaltungen und Familienfeiern laufen. Dabei solle den Mietern des Saals selbst überlassen bleiben, ob sie sich über einen Catering-Service Speisen liefern lassen würden oder Angebote der Gastronomie vor Ort wahrnehmen würden. So der vorläufige Plan – außer der neuen Pächter wolle unbedingt auch den Saal eigenständig betreiben, dann sei unter bestimmten Voraussetzungen auch das möglich, meint Jürgen Schenke. Auf jeden Fall solle aber die Dorfgemeinschaft hier wieder die großen Feste feiern können.

Der Saal soll der Dorfgemeinschaft weiterhin zur Verfügung stehen

Bevor das Gasthaus verpachtet werde, laufen die Umbauarbeiten an. Komplette Sanierungen der sanitären Einrichtungen und der 13 Fremdenzimmer seien vorgesehen sowie weitere Aufenthaltsmöglichkeiten für Raucher. Der Saal werde auch renoviert, soll aber den Retro-Stil der 70er-Jahre beibehalten. „Spätestens zur Nesselröder Kirmes muss er aber wieder nutzbar sein“, verspricht Jürgen Schenke.

Von Claudia Nachtwey

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