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Duderstadt Folk mit Jazz und Blues kombiniert
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11:29 15.02.2019
Der Göttinger Songwriter Gerd Endmann gastiert mit Band im Bürgerhaus Boven.
Der Göttinger Songwriter Gerd Endmann gastiert mit Band im Bürgerhaus Boven. Quelle: Foto: r
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Bovenden

Wenn aus einem CD-Projekt eine Band wird... So ungefähr lässt sich die Geschichte von Gerd Endmann & Band zusammenfassen. Live ist die Gruppe am Sonnabend, 16. Februar, um 20 Uhr im Foyer des Bürgerhauses in Bovenden zu hören.

Eine CD, die einen Querschnitt des Schaffens wiedergibt, aufgenommen mit alten Weggefährten: Das war die Idee, die Gerd Endmann dazu brachte, 2017 „Someday Soon“ aufzunehmen. „Allen Protagonisten hat die gemeinsame Arbeit so großen Spaß gemacht, dass daraus nun eine feste Formation hervorgegangen ist“, heißt es in der Bandinfo der Gruppe, die nun Gerd Endmann & Band heißt.

Einfühlsamer Sänger

„Someday Soon“ sei ein abwechslungsreiches und gleichzeitig in sich ruhendes Album, beschreiben die Musiker ihre Aufnahme selbst. Endmann präsentiere sich darauf gleichermaßen als einfühlsamer Sänger wie guter Songwriter, Gitarrist und Saxofonist. Den Backgroundgesang steuern Kerstin Hagemann und Amy Dingler bei, Dirk Rudolf an der Lead Gitarre und Peter Funk an der Lap-Steel-Gitarre setzen instrumentale Akzente.

Endmann hat bereits Jahrzehnte musikalischer Erfahrung auf dem Buckel, seine musikalischen Wurzeln, sagt er über sich, liegen in den siebziger Jahren. Nach klassischem Klavierunterricht habe er zunächst Gitarre gespielt und sich für Songwriter wie Cat Stevens, Bob Dylan oder John Renbourn begeistern lassen. Auch habe er die Liebe zu progressiver Rockmusik wie der von Jethro Tull oder Genesis entdeckt. Mit 17 begann er, Saxofon zu spielen und sich für den Jazz zu interessieren.

Die Band löste sich auf

Gemeinsam mit dem Gitarristen Dirk Heimberg gründete er die Short Biscuits, eine Göttinger Bluesformation mit Hammondorgel und vollem Bläsersatz, die in den 1980-ern ihre Glanzzeit hatte und überregionale Bühnen bespielte. Doch die Band löste sich auf.

Später folgte das Gerhard Endmann Quartett, eine Jazzformation mit Göttinger Musikern wie Bernd Nawothnig und Karsten von Lüpke. Es gab Gastauftritte mit unterschiedlichen Musikern und Mitwirkungen auf CD-Produktionen unter anderem bei Heike Neumeier. Diese habe er auch bei Fernsehauftritten begleitet, heißt es seitens der Band. Zusammen mit dem Bassisten Peter Krug spielte er viele Jahre im Duo. Gemeinsam mit Chabral Lobato gründeten sie das Weltmusik Ensemble Imago.

Unterschiedliche Solostimmen

Gerd Endmann & Band spielen Eigenkompositionen mit Einflüssen aus unterschiedlichen Stilrichtungen wie Singer-Songwriter-Folk, Blues, Jazz oder Weltmusik. „Die folkige Gitarre, das jazzige Saxofon zusammen mit einem harten Bluesriff ergeben ein stimmiges Ganzes“, verspricht die Band. Abwechslung entstehe auch durch drei unterschiedliche Solostimmen, mehrstimmigen Satzgesang und die „sehr variable Instrumentierung“.

Die Band setzt sich zusammen aus Gerd Endmann (Gesang, Gitarre, Saxofon), Wille Bode (Bass), Amy Dingler (Gesang), Peter Funk (Gitarren, Lap Steel, Dobro), Kerstin Hagemann (Gesang, Perkussion) und Sven von Samson (Schlagzeug).

Das Konzert, das die Kulturfreunde Bovenden organisieren, beginnt am Sonnabend, 16. Februar, um 20 Uhr im Foyer des Bürgerhauses in Bovenden. Tickets gibt es beim Service Punkt Bovenden und an der Abendkasse.

Von Nadine Eckermann

15.02.2019
14.02.2019