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Duderstadt Gertruds Hähnchen jetzt im Elfer-Ratskeller
Die Region Duderstadt Gertruds Hähnchen jetzt im Elfer-Ratskeller
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19:34 07.03.2012
Von Heinz Hobrecht
Geschmack und Größe original: Gertrud Wüstefeld und Dietmar Heckerott mit einem Hähnchen nach Esplingeröder Art.
Geschmack und Größe original: Gertrud Wüstefeld und Dietmar Heckerott mit einem Hähnchen nach Esplingeröder Art. Quelle: Thiele
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Esplingerode/Mingerode

Gertrud Wüstefeld hat ihr Originalrezept an Dietmar Heckerott weitergegeben, der den Elfer-Ratskeller bewirtschaftet. Von einer Esplingeröderin auf einen Esplingeröder, den es nach Mingerode zog, geht die „Brathähnchen-Lizenz“ über. Fast schon Kultstatus genoss die Linde in Esplingerode, in der Gertrud und Ehemann Arnold Wüstefeld seit 1980 Brathähnchen zubereiteten und sowohl in der Gaststätte als auch im Außer-Haus-Verkauf anboten. Ganze Gruppen von Besuchern, viele mit dem Fahrrad, nahmen den Weg „zu Gertrud“ auf sich, und ließen sich das Geflügel munden – mit oder ohne Pommes. Bei vielen Feiern im Untereichsfeld landeten die schmackhaften Hähnchen aus Esplingerode auf dem Tisch. Familien und Vereine holten sie sich ab.

„Gertruds Hähnchen sind die Besten“, lobten viele Kunden das Angebot der Wirtsleute, über das auch das Tageblatt berichtete. Denn über das Eichsfeld hinaus, auch im Göttinger Raum, waren Wüstefelds „Hähnchen-Wochen“ bekannt, in denen das fritierte Geflügel zu Sonderpreisen angeboten wurde. Auch während der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 fand eine dieser Grillhähnchen-Aktionen statt.

Original Geschmack und Größe

„Die Tradition darf nicht untergehen“, meinte am gestrigen Mittwoch Gastwirt Heckerott in der Gaststube des Elfer-Ratskellers, den er als Unterpächter für den Mingeröder Karnevalsverein betreibt. Die Narren haben das Haus von der Realgemeinde gepachtet. Bei einem Hähnchenessen versicherte Gertrud Wüstefeld, dass es sich bei den in Mingerode servierten Hähnchen um die „Gertrud-Hähnchen“ nach Esplingeröder Rezept handelt. Geschmack und Größe sind original. „Wir kennen uns aus dem Ort“, freute sich Wüstefeld, dass ihr Geschäft nun auf Dietmar Heckerott übergegangen ist. „Ich bin sehr froh, dass es weitergeht. Ich hätte es, wenn ich es nur könnte, selbst noch zehn Jahre weiter gemacht.“

Nach ersten Testwochen verspricht sich Gastwirt Heckerott sehr viel vom Hähnchen-Angebot. Er hat nichts dagegen, dass ihn einige Freunde in Anspielung auf seinen Kosenamen „Hecke“ inzwischen sogar „Hähnchen-Hecke“ nennen.
Die Küche im Elfer-Ratskeller ist dienstags bis sonnabends von 18 bis 21.30 Uhr und sonntags von 16 bis 21.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos  bei Dietmar Heckerott im Elfer-Ratskeller,  Telefon 0 55 27/9 97 32 80.