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Duderstadt Gesamtschulen im Eichsfeld müssen niemanden ablehnen
Die Region Duderstadt Gesamtschulen im Eichsfeld müssen niemanden ablehnen
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19:36 28.05.2013
Umsteigestation Busbahnhof Duderstadt: Mit dem Besuch weiterführender Schulen werden viele Kinder zu Fahrschülern. Quelle: Pförtner
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Göttingen/Eichsfeld

An der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Geismar, wurden 309 Anmeldungen registriert – fast ebensoviele wie im Vorjahr. Da die Schule bis zu 170 Schüler aufnehmen kann, mussten knapp 140 Schüler abgewiesen werden.

Auch an der Göttinger Geschwister-Scholl-Gesamtschule, einer Kooperativen Gesamtschule (KGS), gab es bei einem deutlich kleineren Einzugsbereich 51 abgelehnte Kinder. Dort gab es 220 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es sogar 241 Anmeldungen.

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An der katholischen St.-Ursula-Schule in Duderstadt wurden bislang 55 Kinder angemeldet – zehn weniger als im Vorjahr. Wie Schulleiter Ingo Bickel mitteilt, ist noch mit dem Bistum Hildesheim als Schulträger zu klären, ob an der IGS wieder drei oder nur zwei Klassen gebildet werden.

Nachmeldungen für die Angebotsschule in kirchlicher Trägerschaft sind weiterhin möglich – auch von anderswo abgelehnten Schülern.

Bislang 130 Anmeldungen

Als landkreisweite Angebotsschule hat auch die KGS Gieboldehausen in Trägerschaft des Kreises Göttingen keinen begrenzten Einzugsbereich wie die bisherige Realschule und Hauptschule in Gieboldehausen. An der KGS Gieboldehausen verzeichnet man – anders als an der Duderstädter IGS – einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.

In dem gab es 109 Anmeldungen, in diesem Jahr sind es bislang bereits 130 Anmeldungen. Damit kann die KGS Gieboldehausen wieder sechs Klassen bilden – zwei Gymnasial-, drei Realschul- und eine Hauptschulklasse. Für die Bildung einer siebten fünften Klasse fehlen nur vier Schüler.

Die IGS Bovenden registrierte bisher knapp 100 Anmeldungen – davon 35 Prozent mit Gymnasialempfehlung. Mit diesem „guten Start“ könnten laut Schulleitung vier Klassen gebildet werden. Die Schule geht aber davon aus, dass durch Nachmeldungen noch eine fünfte Klasse möglich werden könnte.

Von Kuno Mahnkopf und Ulrich Schubert

Heinz-Sielmann-Realschule legt zu

Duderstadt. Mit der KGS in Gieboldehausen und der IGS in Duderstadt sind im Schuljahr 2010/11 im Eichsfeld zwei neue Schulformen an den Start gegangen.

Als Alternative zu den beiden Gesamtschulen im Altkreis existieren seitdem noch drei etablierte weiterführende Schulen in Duderstadt: Eichsfeldgymnasium, Heinz-Sielmann-Realschule und als Hauptschule die Astrid-Lindgren-Schule.

Und die zeigen sich allesamt zufrieden mit den Anmeldezahlen der neuen Fünftklässler für das Schuljahr 2013/14.

Am Eichsfeldgymnasium sind die Zahlen nach 134 Anmeldungen im Vorjahr stabil geblieben. Für das kommende Schuljahr gebe es 135 Anmeldungen, darunter nur rund ein Dutzend Kinder mit Realschulempfehlung, teilt die stellvertretende Schulleiterin Ute Stecker mit.

Realschulrektor Stefan Hoppe freut sich, dass seine Schule im Vergleich zu den beiden Vorjahren zulegen konnte.

An der Sielmann-Realschule wurden 80 Schüler angemeldet – gegenüber 64 im vergangenen Jahr. Rund 95 Prozent der neu angemeldeten Kinder haben auch eine Realschulempfehlung.

Einen Lichtblick gibt es an der Hauptschule, die als Verlierer im Ranking der Schulformen gilt. Nur vier Viertklässler wechselten im vergangenen Jahr von der Grundschule an die Astrid-Lindgren-Schule und bildeten mit der sechsten Klasse eine Kombinationsklasse.

In diesem Jahr könne voraussichtlich wieder eine kleine fünfte Klasse gebildet werden, sagt Schulleiterin Daniela Breckerbohm, die auch die auslaufende Realschule in Gieboldehausen kommissarisch leitet. Bislang gibt es für die Astrid-Lindgren-Schule sieben Anmeldungen.

Breckerbohm rechnet aber mit rund zehn Schülern, da noch Gesprächstermine ausstehen.

Von Kuno Mahnkopf