Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Göttinger Symphonie Orchester zu Besuch in Duderstadt
Die Region Duderstadt Göttinger Symphonie Orchester zu Besuch in Duderstadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:25 14.09.2014
Hochkarätiges Klassik-Konzert: Das Programm reicht von der Zauberflöte über Händel und Gretel bis hin zum Sommernachtstraum. Quelle: Richter
Anzeige
Duderstadt

Das feurige Finale in der Zugabe mit den beiden Polkas „Unter Donner und Blitz“ und „Furioso“ von Johann Strauss sollte laut Mueller auf das abschließende Höhenfeuerwerk auf dem Schützenplatz einstimmen – eine gelungene Überleitung.

Zuvor hatte das GSO in Duderstadt erneut große Spielfreude bewiesen und das „Zauber-Thema“ vielfältig umgesetzt. Von Beethovens „Prometheus“ über Mendelsohn-Bartholdys „Sommernachtstraum“, Mozarts „Zauberflöte“ und Humperdincks „Hänsel und Gretel“ waren die Großen der Musikgeschichte vertreten.

Anzeige

Mit den beiden Stücken „Der verzauberte See“ und „Baba Jaga“ von dem weniger bekannten Anatolij Ljadow zeigte sich neben der märchenhaften auch die dunklere, undurchsichtige Seite der Magie. Professionell und unterhaltsam moderiert wurde das Konzert ebenfalls von Mueller.

Richtige Entscheidung

Gerald Werner als Vertreter der Stadt Duderstadt bedauerte in seiner Begrüßungsansprache, dass wegen des unbeständig-herbstlichen Wetters die im Stadtpark geplante Veranstaltung in die Eichsfeldhalle verlegt werden musste: „Sommer, Sonne, gute Unterhaltung – damit verbinden viele den Duderstädter Kultursommer.

Das mit dem Wetter hat diesmal leider nicht geklappt.“ Da sich der Himmel seit Wochen eher regnerisch zeigte, verlief auch der Kartenverkauf zunächst etwas schleppend. „Erst als wir bekanntgaben, die Veranstaltung nach drinnen zu verlegen, rollte der Vorverkauf an. Es war also die richtige Entscheidung“, sagte Werner.

Die „Zaubernacht“ zeigte, dass auch klassische Konzerte im Eichsfeld großen Zuspruch finden. „Klassik ist in den vergangenen Jahren etwas vernachlässigt worden. Das soll sich bei den nächsten Kultursommern ändern“, gab Werner einen kleinen Einblick auf das kommende Jahr.

Von Claudia Nachtwey

Anzeige