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Duderstadt Hainbuchenwald bei Gieboldehausen: Herbstwanderung in die Natur
Die Region Duderstadt Hainbuchenwald bei Gieboldehausen: Herbstwanderung in die Natur
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20:19 18.10.2013
Von Heinz Hobrecht
Beim Halt unter Hainbuchen: Wilfried Basdorf (vorn in der Hocke), umgeben von Wanderern. Quelle: EF
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Gieboldehausen

Für Wanderer und Naturfreunde ist das Areal im Rotenberg immer wieder ein beliebtes Ziel. Gemeinsam haben der Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal und der Heimat- und Verkehrsverein Gieboldehausen eine Wanderung angeboten, um den interessierten Teilnehmern den Nutzen eines derartigen Waldes näherzubringen. Über den Fastweg vorbei an den bronzezeitlichen Hügelgräbern ging die Strecke.

Der zertifizierte Naturparkführer Wilfried Basdorf aus Gieboldehausen führte die Gruppe und erklärte den Hainbuchenwald, der in der Zeit von 1860 bis 1900 angelegt wurde und ein Relikt aus der Nieder-Waldwirtschaft darstellt. Diese Waldform, so erklärte Basdorf, sei bereits im Mittelalter zur Brennholznutzung beziehungsweise als Hütewald angelegt worden.

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Ebenso wie Michael Ohm, der Vorsitzende des  örtlichen Heimat- und Verkehrsvereins, freute sich Basdorf, dass neben einheimischen Naturfreunden auch eine Reihe von Wanderern aus den Nachbarkreisen Osterode und Northeim sowie auch aus dem Eichsfeldkreis mitmarschierten. Mit einem Buch im Gasthaus Weißes Roß in Gieboldehausen klang die Herbstwanderung aus.

Der Hainbuchenwald liegt im Tischengrund bei Gieboldehausen. Das Areal am Randes des Rotenbergs ist zu Fuß oder auch mit dem Auto über einen Verbindungsweg zu erreichen, der in der Nähe  der Tankstelle in der Herzberger Landstraße von der Bundesstraße 27 abzweigt.