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Duderstadt Mittel für Sanierung im Etat eingestellt
Die Region Duderstadt Mittel für Sanierung im Etat eingestellt
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20:31 12.02.2019
„Schwimmen bei Kerzenschein“ im Hallenbad Duderstadt – eine Aktion im Advent 2018. Quelle: Niklas Richter
Duderstadt

Die Sanierung des Hallenbades in Duderstadt ist Wille der Ratsfraktionen. Derzeit liegen die Kostenschätzungen bei rund 5,43 Millionen Euro. 3,23 Millionen Euro sind als Fördermittel avisiert.

Im Rahmen des von der Stadtverwaltung eingebrachten Haushaltsentwurfes 2019 und des Investitionsprogramms für die Jahre 2019 bis 2022 ist der Posten Hallenbad ein stattlicher Posten. Derzeit wird von einem Gesamtkostenvolumen in Höhe von 5,43 Millionen Euro ausgegangen. Rund 2,425 Millionen Euro sind im Etatentwurf jeweils für die Jahre 2019 und 2020 aufgeführt. Der Eigenanteil, den die Stadt Finanzierungen muss, beträgt jeweils 1128700 Euro.

Von 3,32 Millionen Euro ausgegangen

Dabei wird von Zuwendungen des Bundes in Höhe von zusammen rund 3,32 Millionen Euro ausgegangen. Doch noch immer ist offen, ob die Stadt Duderstadt die für einen Hallenbadneubau bereits bewilligten Zuwendungen aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ umwidmen und für die Sanierung des bestehenden Hallenbades nutzen kann.

Dadurch, dass nun die Haushaltsmittel bereitgestellt werden, signalisiert die Stadt den Geldgebern, „dass wir das auch wirklich umsetzen wollen“, erläutert Stadtkämmerer Hans-Joachim Straub. Und um überhaupt noch innerhalb der Förderperiode die Sanierung abschließen zu können, hatte der Rat der Stadt im Dezember 2018 schon einmal 220000 Euro für die Vertiefung der Planungen beschlossen und ist damit in Vorleistung getreten. Dann könne nämlich bei einer positiven Zusage für die Umwidmung der Gelder die Ausschreibung möglichst vieler Gewerke zeitgleich erfolgen. Daraus ergebe sich, so erklärt Straub weiter, ein ausreichender Überblick über die zu erwartenden Gesamtkosten.

Endgültige Entscheidung im August oder September

Auf dieser Grundlage soll dann der Rat der Stadt – voraussichtlich im August oder September 2019 – eine endgültige Entscheidung zur Umsetzung der Maßnahme treffen. In den Erläuterungen zum Haushalts- und Investitionsplan wird ausdrücklich auch darauf hingewiesen, dass mit der Investition in die Sanierung des Hallenbades für die Stadt Folgekosten zum Tragen kämen. Dabei handle es sich um Abschreibungen, aber auch um Zinsen, die für den aufzunehmenden Kredit anfallen. Auf derzeitiger Kostenschätzung wären das „mehr als 63000 Euro jährlich“. Auch sei nach der Sanierung des Hallenbades mit höheren jährlichen Betriebskosten zu rechnen, die auf etwa 350000 Euro jährlich angegeben werden.

Unterdessen läuft der Betrieb im Hallenbad regulär, wie Markus Kuhlmann, Geschäftsführer der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB), zu der die Eichsfelder Bäderbetriebe (EBB) gehören, sagt. Bevor der Badbetrieb Anfang November jedoch wieder aufgenommen werden konnte, musste, die Technik soweit repariert werden, dass überhaupt ein Badbetrieb möglich ist. Unter anderem wurden die Filtertechnik des Schwimmbeckens und Rohre zu den Filtern repariert sowie Wartungsarbeiten am Hubboden ausgeführt. Dafür wurden 90000 Euro investiert. Dennoch werde das Hallenbad zurzeit mit alter Technik betrieben.

Info: Das Hallenbad Duderstadt mit seinem 25-Meter-Becken und einem Kinderbecken bietet eine Wassertemperatur von 28 Grad. Geöffnet ist montags bis freitags von 6.30 bis 7.30 Uhr zur Frühbadestunde, montags von 15 bis 18 sowie dienstags, mittwochs und freitags von 15 bis 19 Uhr, donnerstags von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 8 bis 13 Uhr zum Familienbad, außerdem gibt es Feierabendschwimmen mittwochs und freitags von 19 bis 22 Uhr sowie donnerstags von 19 bis 21 Uhr.

Von Britta Eichner-Ramm

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