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Duderstadt Hip-Hop im Pfarrheim Duderstadt
Die Region Duderstadt Hip-Hop im Pfarrheim Duderstadt
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00:17 25.09.2013
Tanzen mit Paul: 150 Jugendliche aus dem Unter- und Obereichsfeld feiern das Glaubensfestival 3.0 in der Duderstädter St.-Cyriakus-Gemeinde. Quelle: Lüder
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Duderstadt

Das Jugendglaubensfestival 3.0 hat am Sonnabend 150 Teilnehmern aus beiden Teilen des Eichsfelds ein Forum für gemeinsame Aktivitäten und Gedankenaustausch geboten. Ein bunter Mix aus Begegnung und Gesang, Action und Musik prägten das Geschehen.

„Es macht echt Spaß hier. Ich finde es gut, wie uns der Glauben ein bisschen näher gebracht wird“, fand Kai Keppler aus Dingelstädt. „Wir sind hier unter Freunden und können auch andere Leute kennen lernen“, lobte Madelaine Nachtwey aus Kreuzebra die Atmosphäre.

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Zu den vielen Angeboten, die auf sie und die anderen Teilnehmer warteten, gehörten auch Workshops, in denen Teilnehmer kreativ Sinnsprüche gestalteten oder sich über den Glauben im Spiegel von Filmen austauschten. Erlebnispädagogische Spiele dienten dazu, Vertrauen einzuüben.

In der Oberkirche, deren Innenraum in ein besonderes Licht gesetzt war, bot sich den Jugendlichen die Möglichkeit zu einer eher klassischen, musikalisch gestalteten Anbetung im Johannes-Chor und zu modernen Bibelinterpretationen.

„Licht aus – Spot an“

Aber auch das Schreiben von Glaubensgeschichten für die Hildesheimer Jugendbibel war ein Thema. Nicht zuletzt beteiligte sich auch das Jugendcafé Emma am Geschehen.

Optisch wurde das Motto des Festivals „Licht aus – Spot an“ durch einen großen Skybeamer aufgegriffen, der den Himmel über Sankt Cyriakus und Teile des Gotteshauses erleuchtete. Viele Besucher wollten einen nicht alltäglichen Blick auf die Fußgängerzone werfen und ließen sich auf einer Bungeeschaukel in die Luft katapultieren.

Seit dem Papstbesuch in Etzelsbach 2011 treffen sich jedes Jahr junge Christen aus beiden Teilen der Region zu dem Festival. „Es soll eine Verbindung zwischen Ober- und Untereichsfeld schaffen“, erläuterte Kaplan Martin Marahrens und ergänzte: „Es gibt viele Möglichkeiten, mit denen wir uns gut gegenseitig stärken können.“

Von Axel Artmann