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Duderstadt Indianerfest im Bärenpark Worbis wird erstmals als Pow Wow inszeniert
Die Region Duderstadt Indianerfest im Bärenpark Worbis wird erstmals als Pow Wow inszeniert
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20:23 14.08.2013
Von Kuno Mahnkopf
Werden von Hobby-Indianern vermittelt: traditionelle Tänze der indigenen Ureinwohner Nordamerikas. Quelle: EF
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Worbis

Darunter versteht man eigentlich ein Treffen nordamerikanischer Indianer, um die Gemeinschaft zu stärken, die eigene Kultur zu pflegen, zu tanzen, zu singen und Kontakte zu knüpfen. Pow-Wow-Vorläufer waren die Kriegergesellschaften der Indianer im 19. Jahrhundert.
Beim Pow Wow im Bärenpark treten allerdings Hobby-Indianer auf den Plan, die die indianische Kultur zelebrieren. Die moderne Indianistik – die Beschäftigung mit den indigenen Völkern Nordamerikas – hatte ein starkes Standbein in der DDR und war auch in der westdeutschenAlternativszene verbreitet, oftmals geprägt von Romantisierung, eigenen Projektionen und Alltagsflucht.

Spiel und Spaß stehen bei dem indianisch geprägten Volksfest am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr  im Bärenpark im Vordergrund. Das Pow-Wow-Tanzzelt steht bereits, am heutigen Donnerstag wird noch ein kleines Indianerdorf mit Tipis aufgebaut. „Indianische Tänze haben eine lange Tradition und oft eine tiefere Bedeutung“, sagt Bärenpark-Leiter Ralf Wettengel: „Wer möchte, kann sich von den Indianern im Park die Tänze beibringen lassen und einfach mitmachen.“ Die Besucher des Festes können aber auch ihr Geschick mit Pfeil und Bogen beweisen oder im Indianerdorf auf der Festwiese auf Entdeckungstour gehen.  Als weitere Attraktionen nennt Wettengel indianische Schnitzereien, verzauberte Mineralien, einen Workshop für Korbflechterei, einen Porträtmaler und Aktionen für Kinder.