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Duderstadt Initiative Fachwerk5Eck bekommt vom Land 112 500 Euro für fünf Städte
Die Region Duderstadt Initiative Fachwerk5Eck bekommt vom Land 112 500 Euro für fünf Städte
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15:54 16.08.2019
In Hann. Münden ist die Denkmalinitiative besonders aktiv. 2011 hat sie bereits eine Denkmalkunst-Ausstellung organisiert. Quelle: Christina Hinzmann
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Duderstadt / Hann. Münden

Die Initiative Fachwerk5Eck bekommt für ihr Projekt „Quartiersentwicklung“ in fünf südniedersächsischen Städten 112 500 Euro Zuschuss vom Land Niedersachsen. Unter dem Titel „Werkstatt Zukunft Altstadt“ wollen Duderstadt, Hann. Münden, Northeim, Osterode und Einbeck ihre historischen Altstadtviertel aufwerten und damit auch dem demografischen Wandel entgegenwirken.

Unterstützung für Nachbarschaftsarbeit

Die geplante Projektsumme beträgt nach Angaben der Initiative 150 000 Euro. 75 Prozent davon übernimmt jetzt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz aus seinem Fördertopf „Gute Nachbarschaft 2019“. Ziel der Förderung ist es laut Ministerium, „Nachbarschafts- und Gemeinwesenarbeit im Quartier zu unterstützen und dabei generationen-, milieu- und nationalitätenübergreifendes Engagement zu aktivieren“. Zugleich sollen so mögliche soziale Brennpunkte verhindert werden.

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In den fünf beteiligten Fachwerkstädten engagieren sich aktive Bürgergruppen zum Teil schon seit Jahren für die Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Stadtgesellschaft. Sie haben sich in Bürgerinitiativen, Vereinen oder Gemeinschaften zusammengeschlossen, organisieren Arbeitseinsätze, Infoveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen und Besichtigung in besonderen Gebäuden. Unterstützt werden sie dabei von Politik und Stadtverwaltung.

Stadtentwicklung und „Sch(l)aufenster“

Dabei setzen die Städte unterschiedliche Schwerpunkte: Duderstadt will sein Stadtentwicklungskonzept fortschreiben und unterschiedliche Initiativen vernetzen. Einbeck sucht nach dauerhaften Umnutzungskonzepten für leer stehende Immobilien, unterstützt die Initiative „Sch(l)aufenster“ und berät Hauseigentümer.

Leerstand und Vernetzung

In Hann. Münden sind mehrere Bürgergruppen tätig, die stärker vernetzt und ermutigt werden sollen, gemeinsam Wege gegen einen zunehmenden Leerstand in der historischen Altstadt zu suchen. In Northeim liegt der Fokus zunächst darauf, mit den Akteuren den Ist-Zustand der Quartiersentwicklung in der Altstadt zu ermitteln und daraus Ideen zu entwickeln. Osterode will in verschiedenen Bereichen der Altstadt zunächst bessere Rahmenbedingungen für die Quartiersnachbarschaften schaffen und hofft, so Initiativen und Begegnungen zu aktivieren.

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