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Duderstadt Emma in Duderstadt zieht ins Haus St. Georg
Die Region Duderstadt Emma in Duderstadt zieht ins Haus St. Georg
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11:00 23.04.2019
Einrichtungsleiter Matthias Rejnowski segnet die neuen Räume des Jugendcafés Emma.. Quelle: Rüdiger Franke
Duderstadt

Es gebe keinen besseren Tag, die Einweihung zu feiern, erklärte Dekanatsjugendseelsorger Matthias Rejnowski im Gottesdienst. Denn die Emmaus-Erzählung werde immer am Ostermontag vorgetragen. Rejnowski ist als Leiter für das Jugendzentrum und das Jugendcafé zuständig. Als er im September sein Amt antrat, habe niemand erwartet, dass eine seiner ersten Handlungen eine Schließung werden würde. „Nein, wir schließen nicht, wir ziehen um“, sagte er.

Neue Räume

Neue Räume waren schnell gefunden. Emma sollte zum Jugendzentrum Emmaus in das Haus St. Georg in der Kardinal-Kopp-Straße ziehen. Die Nachbarn im Haus hätten es begrüßt, dass Leben ins Haus komme. In einem der vorgesehenen Räume hatte aber das Bistumsarchiv einen Lesesaal zugesprochen bekommen. „Das konnten wir schnell und unbürokratisch klären“, sagte Rejnowski. Der Lesesaal sei umgesiedelt worden. „Die Arbeit mit den Jugendlichen hat Vorrang“, habe es geheißen. Dort angesiedelt sei nun die Zockerecke mit der Playstation. „Das ist ja auch so etwas wie ein moderner Lesesaal“, so der Leiter. Im Anschluss an seine Ansprache segnete er die Räume.

Mitspracherecht

Die Jugendlichen hatten bei der Einrichtung ein Mitspracherecht. „Wir haben eine Weile eine wöchentliche Mittagsrunde in den neuen Räumen ausgerichtet, um den-Stamm-Jugendlichen schon einmal eine Umgewöhnungsphase zu ermöglichen“, erzählte Rejnowski. Beim gemeinsamen Essen habe das Team dann mit ihnen über die Einrichtung und die Wünsche gesprochen.

Engelmontag oder Österchen

„Schön, dass wir heute die Emma-Räumlichkeiten im Emmaus eröffnen können“, sagte auch Diözesanjugendseelsorger Andreas Braun. Der Ostermontag sei im Gegensatz zum Karfreitag in fast allen katholischen Ländern ein Feiertag. In Italien zum Beispiel habe er einen sehr schönen Namen. Er heiße Lunedì dell'Angelo, also Engelmontag. Aber im Volk werde er auch Pasquetta genannt, was so viel wie Österchen bedeutet. Der Name sei abgeleitet vom Ostersonntag, der als großes Osterfest Pasqua heiße. Am Österchen würden die Italiener ins Grüne fahren und Entspannung suchen.

Einweihung am Ostermontag: Das Jugendcafé Emma ist zum Jugendzentrum Emmaus ins Haus St. Georg in Duderstadt gezogen. Quelle: Rüdiger Franke

Zwei Arme

Ähnlich wie bei Pasqua und Pasquetta sei es auch mit Emmaus und Emma, erläuterte Braun. Emmaus sei als Jugendzentrum der Arm der Verkündigung für die jungen Menschen, dass sie Erfahrung mit dem Glauben sammeln können. Und Emma sei der soziale und caritative Arm dieser Einrichtung, damit die jungen Leute auch Freude finden. Wichtig sei, dass beide Arme gleich wachsen und gedeihen.

Großartige Räumlichkeiten

„Für alle Bürger und insbesondere alle Jugendlichen bin ich dankbar, dass wir Emmaus und Emma haben“, sagte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). „Es sind großartige Räumlichkeiten.“ Wichtig sei nun, dass alle die Einrichtung auch an der neuen Adresse annehmen. Hier seien Kirchensteuermittel sinnvoll eingesetzt. Es sei darüber nachzudenken, ob man das gute Miteinander der vergangenen Jahre in eine Kooperationsvereinbarung zwischen Gemeinde und Kirche bringe.

Einweihung am Ostermontag: Das Jugendcafé Emma ist zum Jugendzentrum Emmaus ins Haus St. Georg in Duderstadt gezogen. Quelle: Rüdiger Franke

Das Team

Das Jugendzentrum Emmaus sei 2004 im Haus St. Georg eingerichtet worden, erzählte Jugendreferentin Elvira Werner. Emma sei 2011 in den bisherigen Räumlicchkeiten in der Obertorstraße eingeweiht worden. Werner ist mit dem FSJler Arian Rink im Schwerpunkt für das Jugendcafé Emma zuständig. wohingegen der zweite Jugendreferent Frederick Roth hauptsächlich für das Jugendzentrum Emmaus verantwortlich zeigt. Das Team wird komplettiert mit Ruth Dietrich in der Verwaltung und dem Ehrenamtlichen Reinhard Schulzig.

Von Rüdiger Franke

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