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Duderstadt Keine Karten mehr für Bühnenbereich
Die Region Duderstadt Keine Karten mehr für Bühnenbereich
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19:02 27.07.2009
Geduldig: Carmen Straub, Uwe Jakstadt, Dennis Voigt und Inge Anders ( v. l.) warten vor der Tageblatt-Geschäftsstelle.
Geduldig: Carmen Straub, Uwe Jakstadt, Dennis Voigt und Inge Anders ( v. l.) warten vor der Tageblatt-Geschäftsstelle. Quelle: CHE
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Die Tageblatt-Geschäftsstelle in Duderstadt war am frühesten dran. Ab 8 Uhr gab es hier die 30-Euro-Tickets für das Open-Air-Konzert von Peter Maffay, Nena und Karat am 5. September in der Duderstädter Fußgängerzone. Rund 130 Menschen warteten hier in der Hoffnung, eine Karten zu ergattern.

Ganz vorne in der Schlange standen Inge Anders aus Bad Sachsa, Uwe Jakstadt aus Gieboldehausen und die Gummersbacherin Carmen Straub. Um 4 Uhr morgens hatten die drei Geschwister, alle „alte Maffay-Fans“, hier Stellung bezogen. Spitzenreiter in puncto Wartezeit war aber Dennis Voigt: Seit Mitternacht harrte er vor der Tageblatt-Geschäftstelle aus. „Ich bin Rot-Kreuzler. Ich bin warten gewohnt“, erklärte der Duderstädter knapp. Ihm war dank dieser Qualitäten ein Ticket sicher. Etwas weiter hinten in der Schlange bangte Kirsten Janitzek. Die Duderstädterin hatte sich um 7 Uhr eingereiht und wusste: „Es könnte knapp werden.“ Eine Einschätzung, die sich bewahrheitete. Für sie und rund 70 weitere Deutschrock-Fans hieß es um 8.32 Uhr: „ausverkauft“. Eine Nachricht, die Duderstadts Polizeichef Dieter Thriene den Wartenden übermittelte. Thriene hatte angesichts der großen Menschenmenge auf seinem Weg zum Kommissariat an der Tageblatt-Geschäftsstelle mit seinem Fahrrad halt gemacht.

„Wallfahrtsstuhl und Kaffee“

Den Ticketverkauf hat das Tageblatt-Team professionell gemeistert. Die durchweg disziplinierte und gute Stimmung der Wartenden ermöglichte den Frauen hinter dem Tresen ein zügiges Arbeiten. Geradezu strahlend stand beispielsweise Ansgar Hunold vor dem Schalter. Dabei hatte der Gieboldehäuser Maffay-Fan bereits seit 5 Uhr ausgeharrt. „Wallfahrtsstuhl, Tageblatt und Kaffee“, damit könne man das schaffen, wies er lachend auf den Korb an seinem Arm. Einzig Martin Rieger aus Duderstadt fand, das Tageblatt hätte den Vorverkauf besser organisieren könne, Absperrgitter aufbauen zum Beispiel. Aber unzufrieden verlies er trotzdem nicht die Geschäftsstelle: Rieger hatte die letzten zwei Tickets ergattert.

Ruhig und diszipliniert war der Vorverkauf auch in der Tageblatt-Geschäftsstelle in Göttingen über die Bühne gegangen. Dort warteten rund 100 Menschen auf die Öffnung um 9 Uhr. Knapp 100 Rock-Fans reihten sich vor der Duderstädter Gäste-Info im Rathaus auf – Öffnungszeit 9.30 Uhr. Auch hier berichtete Horst Bonitz von der LNS-Gesellschaft von einem reibungslosen Ablauf und einer gelösten Stimmung bei den Fans – trotz langer Wartezeit.

Noch zu haben sind Tickets für den Public-Viewing-Bereich für fünf Euro. Das Konzert wird auf sechs Großbildleinwänden gezeigt.

Von Ulrich Lottmann

27.07.2009
27.07.2009