Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Duderstadt Kolpinger sprechen über demografischen Wandel
Die Region Duderstadt Kolpinger sprechen über demografischen Wandel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:24 11.03.2020
Kolpinger sprechen über den demografischen Wandel in Tiftlingerode. Quelle: Eichner-Ramm
Anzeige
Tiftlingerode

Die Dorfbevölkerung wird immer älter und Dienstleistungsbetriebe und Wirtschaftsunternehmen verschwinden aus dem Ort. Darüber haben etwa 100 Mitglieder des katholischen Sozialverbandes „Kolping“ bei der Bezirksversammlung gesprochen. Dem demografischen Wandel könne auch Gutes abgewonnen werden, sagte Tiftlingeroders Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU).

Goebel hielt vor den einhundert Teilnehmern ein Referat. In diesem richtete er sich an die ältere Generation, die heutzutage leistungsfähig sei. Sein Appell: „Traut euch etwas zu und bringt das ein, was ihr könnt, und das ist nicht wenig.“

Anzeige

Der demografische Wandel in der Region

Der Ortsbürgermeister beklagte den Rückzug nahezu aller Dienstleistungsbetriebe und Wirtschaftsunternehmen und nannte dabei Einzelhandelsgeschäfte und Post, Sparkasse und auch die Gastronomie. Es dürfe diesen Institutionen nicht ausschließlich um deren Wirtschaftlichkeit gehen.

In seinem Vortrag stellte er die Möglichkeiten vor, die auch in „einem kleinen Dorf wie unserem“ realisierbar seien. Für seinen Ort legte Goebel eine positive Bilanz vor. Ein nennenswertes Vereinsleben, wie die Kolpingfamilie, drei Chöre sowie eine Stärkung des kulturellen Lebens trugen zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens im Dorf und in der Kirche bei. Dank für das Geleistete zollte Helmut Otto, der seit vielen Jahren den Untereichsfelder Bezirksverband des Sozialverbandes „Kolping“ leitet, den zweitgrößten dieser Art im Bistum Hildesheim.

Zu Beginn der Versammlung des Kolpingbezirks Untereichsfeld fanden sich die Tagungsteilnehmer in der Pfarrkirche Tiftlingerode zu einem gemeinschaftlichen Gottesdienst ein. Die Messe zelebrierte der Kolping-Bezirkspräses Matthias Kaminski. Einleitend ging der Pfarrer auf das Evangelium des Sonntags ein, dem die Verwandlung von Jesus auf dem Berg Tabor zugrundeliegt. Im örtlichen Pfarrheim hießen Goebel und der stellvertretende Kolpingvorsitzende Alexander Nolte die Gäste willkommen.

Von Anja Semonjek

Anzeige