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Duderstadt Kommentar: Das Freibad am Seeburger See braucht unbürokratische Hilfe
Die Region Duderstadt Kommentar: Das Freibad am Seeburger See braucht unbürokratische Hilfe
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21:04 08.12.2019
Die Gemeinde Seeburg muss ins Freibad am Seeburger See investieren. Bürgermeister Martin Bereszynski (l.) mit Marcel Peter vom Bauhof betrachten die Abtragungen an der Uferbefestigung. Quelle: Eichner_Ramm
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Keine Frage, der Seeburger See ist eine der Hauptattraktionen des Eichsfeldes und spielt in der Vermarktung der Region als touristisches Ziel eine wichtige Rolle. Da ist die schöne Landschaft und Natur am See, Rad- und Fußwege stehen für erholsame Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten zur Verfügung, es gibt einen Campingplatz, der Gäste aus aller Herren Länder nach Seeburg zieht, einen Vorzeigespielplatz und Gastronomie, Minigolfanlage und Bootsverleih.

Und es gibt das Freibad am See. Es sind bei weitem nicht nur Seeburger Einwohner, die hier im Sommer herkommen. Auch für Besucher aus dem weiten Umland ist das Freibad am See ein beliebtes Ausflugsziel – insbesondere auch für Familien mit Kindern. Und bei der Wahl des Urlaubsortes ist für Camper das Freibad am größten Natursee Niedersachsens sicherlich eines der Argumente.

Freibad am Seeburger See ist kein normales Freibad

Der Seeburger See samt seines Freibades zählt genauso zur touristischen Infrastruktur der Region, wie Radwege oder Museen. Es ist eben nicht nur ein normales Freibad für einen lokal begrenzten Nutzerkreis, für das eine Kommune üblicherweise selbst zu sorgen hat. Insofern wäre es nur konsequent, wenn Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Freibades auch unter dem touristischen Aspekt betrachtet würden und die Gemeinde mit der Finanzierung nicht alleine gelassen würde.

Die Gemeinde sieht für ihre kurzfristig notwendigen Investitionen keine Chance, Unterstützung aus Fördertöpfen für die Verbesserung der touristischen Infrastruktur zu bekommen. Antragsverfahren etwa für Leader-Mittel dauern relativ lange und sind mit großem Verwaltungsaufwand verbunden. Das alles kostet Zeit. Bis zur Saisoneröffnung 2020 im Mai wären vielleicht gerade einmal die Formalien für den Antrag erfüllt. Technik und Uferbereich müssen aber zügig repariert werden, um die Attraktivität des Bades zu erhalten. Doch bürokratische Mühlen mahlen hierzulande viel zu häufig viel zu langsam. Daher sind jetzt Samtgemeinde und Landkreis gefordert, schnell und unbürokratisch zu helfen – im Sinne der Tourismusförderung in der Region.

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Von Britta Eichner-Ramm

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