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Duderstadt Konzert der Mandolinen- und Gitarrengruppe Rüdershausen
Die Region Duderstadt Konzert der Mandolinen- und Gitarrengruppe Rüdershausen
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20:42 13.06.2013
Besteht seit 60 Jahren: Die Mandolinen- und Gitarrengruppe Rüdershausen beim Konzert zum Jahrestag in der St.-Andreas-Kirche.
Besteht seit 60 Jahren: Die Mandolinen- und Gitarrengruppe Rüdershausen beim Konzert zum Jahrestag in der St.-Andreas-Kirche. Quelle: Wagner
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Rüdershausen

Hans-Georg Brehmer, Initiator des Konzerts, begrüßte Gäste aus Rüdershausen und Rhumspringe und präsentierte einen Überraschungsgast. Dudelsackspieler Hartmut Killig bot mit seinem Blasinstrument einen ungewöhnlichen Einstieg in den Abend. Weiter ging es mit Saiteninstrumenten und dem Nachwuchs einer befreundeten Mandolinengruppe aus Salzgitter-Ringelheim. Sie bot vier kurze Stücke: das Volkslied „Auf de schwäb‘sche Eisenbahne“, Mozarts Polonaise, Ennstaler Polka und Iglauer Bauernmarsch.

Julia Jendrysik moderierte das weitere Programm. Dabei wies die Rüdershäuserin darauf hin, dass die Mandolinen- und Gitarrengruppe seit mehr als 50 Jahren unter der Leitung von Otto Engelhardt stehe, der mit 75 Jahren noch immer Lust auf Musik habe.

Die Rüdershäuser Mandolinen- und Gitarrengruppe selbst begann ihr Konzert mit dem ersten Satz aus der „Kleinen Nachtmusik“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgte das Musikstück „Gigue“ von Arcangelo Corelli. Sodann ging es mit dem „Largo“ von Antonín Dvořák weiter. Mit vier Nationaltänzen für Zupforchester von Kurt Schwaen ging es weiter: Ländler (Volkstanz), Mazurka (ein aus Polen stammender, stilisierter Tanz), Gopak (ukrainischer Volkstanz) und Ecossaise (ursprünglich schottischer Rundtanz). Die Elisabeth-Serenade des britischen Komponisten Ronald Bringe hatte Otto Engelhardt eigens für Mandoline, Mandola, Gitarre und Bass arrangiert.

Nach den englischen Melodien erklangen lateinamerikanische Stücke und Werke europäischer Komponisten, darunter ein Walzer-Potpourri mit Werken des österreichischen Walzerkönigs Johann Strauß. Auch Freunde der Marschmusik kamen auf ihre Kosten. Immer wieder während des umfangreichen, vielfältigen Programms brandete Beifall für die Musiker auf. Zum Ende des Konzerts gab es stehende Ovationen des Publikums für die Musiker und die Forderung nach Zugaben, die erfüllt wurde. Die Zuhörer dankten ihrerseits mit Spenden nach dem eintrittsfreien Konzert.

Von Werner Wagner