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Duderstadt Kreis will Gesamtschule in Gieboldehausen
Die Region Duderstadt Kreis will Gesamtschule in Gieboldehausen
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18:39 15.09.2009
Soll als Kooperative Gesamtschule langfristig im Bestand gesichert werden: Schulzentrum in Gieboldehausen. Quelle: Pförtner
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Mit der Elternbefragung für den Standort Gieboldehausen werde nach der erfolgreichen Einrichtung einer Gesamtschule in Bovenden ein Schritt unternommen, um die angestrebten drei Gesamtschulen in Trägerschaft des Landkreises zu erreichen, so Wucherpfennig. Einstimmig habe sich der Schulausschuss für die Elternbefragung für Gieboldehausen entschieden, betont die Ausschussvorsitzende. Sie werde am 28. September starten.

Als Sozialdemokratin sehe sie in der geplanten Einrichtung einer KGS in Gieboldehausen eine große Chance für das Untereichsfeld, kommentiert Wucherpfennig für die SPD im Kreistag. Für den Schulstandort Gieboldehausen eröffne das eine langfristige Perspektive. Gleichzeitig gefährde eine KGS Gieboldehausen keineswegs die Haupt-und Realschulen in Duderstadt, so Wucherpfennig auf Nachfrage: „Im Gegenteil ist es günstig für die weiterführenden Schulen in Duderstadt, wenn nicht in direkter Nachbarschaft eine Gesamtschule entsteht.“

Und: „Es ist wichtig, dass man sich auf diese Möglichkeit konzentriert“, reagiert die Schulausschussvorsitzende auf die Nachfrage, ob die Einrichtung einer KGS Gieboldehausen den Plänen des Bistums Hildesheim zur Umwandlung der Duderstädter St.-Ursula-Schule in eine KGS zuwider laufe. Die Beschlusslage im Kreistag ziele einzig und allein auf eine öffentliche KGS in Gieboldehausen ab, betont Wucherpfennig.

Prognose aus Radolfshausen

Politische Unterstützung für die Initiative des Kreises kommt vom Bürgermeister der Samtgemeinde Radolfshausen, Wolfgang Wucherpfennig (SPD). Der Ehemann der Schulausschussvorsitzenden, stellt mit Blick auf die geplante Elternbefragung unmissverständlich fest: „Ich kann das nur im höchstem Maße befürworten.“ Für die Samtgemeinde sei eine KGS in Gieboldehausen sehr attraktiv. Dafür beruft sich der Bürgermeister auf die Erfahrungen aus der Mitgliedsgemeinde Landolfshausen. Von hier aus würden viele Kinder auf die Gesamtschule (IGS) im Göttinger Ortsteil Geismar gehen. Diese Möglichkeit gebe es aufgrund der dafür ungünstigen Verkehrslage jedoch nicht für die Einwohner der Orte Waake, Bösinghausen und Ebergötzen. Von hier aus würden viele Eltern ihre Kinder auf eine künftige KGS Gieboldehausen schicken, prognostiziert der Bürgermeister.

„Es gibt einen Trend in Richtung Gieboldehausen. Viele Eltern wissen die Schulen dort zu schätzen“, hat er beobachtet. Er schließt daraus, dass eine KGS im Flecken auch mit Hilfe der Nachfrage aus der Samtgemeinde eine langfristige Perspektive habe.

Von Ulrich Lottmann

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