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Duderstadt Kreisel dicht: Stau auf dem Ring in Duderstadt
Die Region Duderstadt Kreisel dicht: Stau auf dem Ring in Duderstadt
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20:23 19.06.2013
Von Heinz Hobrecht
Quelle: Blank
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Duderstadt

Lange Fahrzeugschlangen bilden sich seit Wochen am Schützenring und in der Worbiser Straße. Besonders zur Feierabendzeit kommt es im Abschnitt zwischen den Wolfsgärten und dem Stadthaus zu erheblichen Staus. Weil der Ebertring wegen der Sanierung des Neutor-Kreisels gesperrt ist, können viele Einwohner Duderstadts und Pendler aus Gerblingerode und Thüringen ausschließlich diese Strecke nutzen. Über die Sommerzeit hinaus müssen Anwohner und Passanten mit dem Nadelöhr leben.

Arbeiten kommen nur mühsam voran

Denn am Neutor kommen die Arbeiten am Kreisel zum Anschluss am Ebertring nur mühsam voran. „Nur Meter um Meter“, wie Holger Mees vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Goslar berichtet. Wie schon bei den Arbeiten an der Westseite des Kreisels im vergangenen Jahr, machen die im Boden liegenden Kabel und Kanäle der Versorgungsunternehmen den Straßenbauern zu schaffen. Wie schon damals, als weitere Arbeiten wegen des Tages der Niedersachsen auf dieses Jahr verschoben werden mussten, spricht der Sachgebietsleiter von erheblichen Problemen.

Feierabendzeit: Autoschlangen auf der Worbiser Straße. Quelle: Blank

Leitungen müssen neu verlegt werden

Die Leitungen für Strom, Wasser, Gas und Kommunikation sowie auch Regen- und Schmutzwasserkanäle müssen neu verlegt, vor allem tiefer gelegt werden. „Dies ist vorgeschrieben, damit die Überdeckung der Fahrbahn gewährleistet ist“, berichtet Mees. Am Dienstag dieser Woche habe es eine Baubesprechung gegeben. Neben Mitarbeitern des Straßenbauamts seien Vertreter der Stadt, der Eichsfelder Wirtschaftbetriebe, der Harz Energie und der Telekom vor Ort gewesen. 

„Wir sind guter Dinge, dass wir den Fertigstellungstermin Ende September einhalten können“, berichtet Mees. Auch das Reststück des Ebertrings sollte dann fertig sein. Bis dahin werde der Verkehr am Kreisel in Richtung Breitenberg und Hindenburgring sowie umgekehrt weiterhin durch eine Ampel geregelt.

An der Form des Kreisels wird sich nichts ändern

An der Form des Kreisels einschließlich Bepflasterung und Bepflanzung wird sich nach Angaben von Mees nichts ändern.  Dies bestätigt auch Johannes Böning, städtischer Bauamtsleiter. Entgegen früherer Pläne, Hinweise auf archäologische Funde direkt am Kreisel zu installieren, werde von der Stadt im Herbst eine andere Variante umgesetzt. Ebenso wie am Steintor sollen am Neutor neben der Straße nachgebildete Sandsteinmauern aufgestellt werden, die an die Reste des alten Stadttores erinnern.