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Duderstadt Kulturkloster Duderstadt hofft auf Fortbestand
Die Region Duderstadt Kulturkloster Duderstadt hofft auf Fortbestand
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10:00 26.04.2019
Sr. Ingeborg, Geschäftsführerin der Duderstädter Ursulinen-Stiftung (l.), und Kulturreferentin Katrin Oldenburg Quelle: Eichner-Ramm
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Duderstadt

Mit der Idee, jungen Menschen im ländlichen Raum Zugang zu Kultur zu bieten, ist das Projekt Kulturkloster Duderstadt an den Start gegangen. Jetzt hoffen die Beteiligten auf Fortbestand.

Das Kulturkloster Duderstadt ist eine Initiative der Stiftung der Ursulinen Duderstadt, die Stadt Duderstadt finanziert für das Projekt eine halbe Stelle. Die hat seit Jahresbeginn 2018 Katrin Oldenburg inne. Die Kulturreferentin und Schwester Ingeborg Wirz, Geschäftsführerin der Stiftung der Ursulinen berichten begeistert von den Erfolgen der bisher geleisteten Arbeit. Doch Oldenburgs befristete Stelle läuft zum Jahresende aus. Fiele die weitere Finanzierung weg, würde das den Fortbestand des Kulturklosters gefährden, so lassen es beide durchblicken.

Dennoch geben sich Wirz und Oldenburg zuversichtlich und hoffen, dass das die bisherige Arbeit überzeugt. Die Miete für die Räume des Kulturklosters an der Marktstraße 70 in Duderstadt seien für die nächsten zwei Jahre gesichert, sagt die Ordensfrau. „Unser Wunsch ist es, das Fundament, das mit dem Kulturkloster und durch die Stadt geschaffen wurde, fortzusetzen, auszubauen und langfristig zu sichern“, ergänzt die Kulturreferentin.

Die Ursulinen-Stiftung hatte in den Jahren 2015 und 2016 zusammen mit Partnern vom Deutschen Theater, von der Musa und den Internationalen Händel Festspielen, der Stadt Duderstadt und dem Landkreis Göttingen die Idee des Kulturklosters entwickelt. Die Anschubfinanzierung sicherte der Landschaftspflegeverband, weitere finanzielle Unterstützung kam von Sponsoren.

Das Kulturkloster will Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum für Musik, Theater und Tanz begeistern. Außerdem gehe es darum, „die Potenziale junger Menschen zu entdecken, zu wecken und sichtbar zu machen“, erklärt Oldenburg. Mit Projekten an zwei Pilotschulen in Duderstadt, der Astrid-Lindgren-Hauptschule und der BBS Duderstadt, nahm das Kulturkloster seine Arbeit auf, inzwischen machten alle Duderstädter Schulen und einige aus der Region mit. „Wir bekommen viel positives Feedback“, freut sich Oldenburg und führt das auf ihre Netzwerkarbeit zurück.

Langfristiges Ziel sei es, dass „junge Menschen sehen, welche Möglichkeiten es gibt und sie auch selbst die Initiative ergreifen können“, betont Schwester Ingeborg Wirz. Nach dem ersten positiv angelaufenen Jahr des Kulturklosters zeige sich, dass die Kinder und Jugendlichen sich etwas trauten und Freude an Kultur hätten. „Das ist ein Gewinn“, sind sich Wirz und Oldenburg über den Erfolg des Kulturklosters einig.

Irgendwann soll es feste Öffnungszeiten in den Räumen an der Marktstraße 70 geben, kündigen die beiden Frauen an. Oldenburg bereitet bereits einige Aktivitäten für die Zukunft vor, darunter zum Beispiel ein Projekt in Anlehnung an die Eichsfelder Domfestspiele im Obereichsfeld oder auch eine einwöchige Straßenmalerei-Aktion im Juni an der oberen Marktstraße.

Von Britta Eichner-Ramm

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