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Duderstadt Aufenthaltsraum eingerichtet
Die Region Duderstadt Aufenthaltsraum eingerichtet
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00:23 15.09.2018
Mitglieder des Kunstvereins "Kunst bist Du...derstadt" mit dem Regionaldirektor der Volksbank Mitte, Thorsten Feike (hinten links). Quelle: Garben
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Duderstadt

Bisher ist der Aufenthaltsraum im Atelierhaus des Kunstvereins „Kunst bist Du...derstadt“ eher mau ausgestattet gewesen. Durch einen 500-Euro-Zuschuss der Volksbank Mitte konnten die Mitglieder des Vereins nun zwei Tische und zehn Stapelstühle für den Raum anschaffen, der auch als Mal- und Unterrichtsraum fungiert. Dazu gab es noch eine blaue Holzbank, die vor dem Haus aufgestellt werden soll.

„Wir versprechen uns davon, dass sich jemand einfach mal hinsetzt und man dabei in Kontakt kommt“, sagt die erste Vorsitzende Hannelore Mitschke ten bokkel. Sie habe nach Fördermöglichkeiten gesucht, sei dabei auf die Webseite der Volksbank gestoßen und habe den entsprechenden Antrag ausgefüllt. Die Volksbank wiederum habe sich dafür entschieden, diesen anzunehmen, weil es sich bei dem Kunstverein um ein nachhaltiges Projekt handele, sagt Feike. „Wir gucken darauf, um was für Konzepte es sich handelt. Kunst bist Du...derstadt ist über Jahre gewachsen, hat sich etabliert und tut was für die Stadt“, begründet Feike die Entscheidung der Bank.

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„Unser Auftrag, den wir uns gestellt haben, ist es, ehrenamtliche Arbeit zu leisten und unser Kunstverständnis und unsere Werke den Kindern zu zeigen“, ergänzt ten bokkel. Gerade habe der Verein zwei Projektwochen in Schulen abgeschlossen. Im Innenhof werden zurzeit Projekte der Kinder aufgearbeitet und mit Namen versehen.

Atelier soll offenes Haus sein

Das Atelier in der Westertorstraße solle ein öffentliches Haus sein, wo man mal reinkommen und malen kann, wenn man möchte, sagt ten bokkel. „Für uns Künstler ist es jedenfalls der ideale Treffpunkt.“ Vor eineinhalb Jahren war der Kunstverein vom Steintor in die Westertorstraße gezogen. In den alten Räumen habe es an einigem gefehlt, zum Beispiel an einer Heizung und funktionierenden Toiletten. Zehn bis zwölf der etwa 25 Künstler im Verein nutzen das Atelier zurzeit. Gekauft hat das Haus ten bokkel, die Mitglieder zahlten keine Miete und müssten nur für die Betriebskosten aufkommen, erzählt sie. „Mit dem Haus habe ich es geschafft, mir meinen Traum von der Künstlervernetzung zu erfüllen.“ Drei Atelierräume stehen zum Arbeiten zur Verfügung. Dort wird unter anderem mit Metall, Ton, Papier und Farbe gearbeitet.

Im Moment bereitet sich der Kunstverein auf die Rathausausstellung „Hinter den Türen“ vor, die am 3. November startet und bis zum 25. November geht. Am 9. Dezember, dem zweiten Advent, organisieren die Mitglieder den Jule-Basar, der den Jahresabschluss markiert.

Von Nora Garben

15.09.2018
12.09.2018
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