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Duderstadt Kindergarten behält vierte Gruppe
Die Region Duderstadt Kindergarten behält vierte Gruppe
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13:32 30.03.2017
Von Rüdiger Franke
Die vierte Kindergartengruppe darf bleiben. Quelle: Hartwig
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Westerode

"Zurzeit ist die Einrichtung mit 73 Kindern voll belegt", so Vollmer. Mit zwei Regelgruppen für je 25 Kinder im Untergeschoss sowie einer Dreivierteltagesgruppe für 16 Kinder und einer altersübergreifenden Gruppe für 17 Kinder im Obergeschoss bietet das Haus eigentlich Platz für 83 Kinder. "Wegen der Anforderungen an die Betreuung für Kinder, die jünger als drei Jahre sind, können zurzeit aber nur insgesamt 73 Kinder betreut werden", erklärt Bettina Steinmetz, Fachbereich Allgemeine Verwaltung und Bildung der Stadt Duderstadt. So werden im Obergeschoss eine Gruppe mit zehn Kindern, die älter als drei Jahre sind, sowie eine Gruppe mit elf Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren betreut.

Fehlbedarf von acht Plätzen ab 2018

Der Kindergarten betreut vorrangig Kinder aus dem Einzugsbereich Immingerode (8), Mingerode (31), Tiftlingerode (9) und Westerode (14). Freie Plätze werden von zehn Kindern aus Duderstadt sowie einem auss Nesselröden belegt. Nach Angaben der Kindergartenleitung gebe es bereits eine Warteliste mit 15 Kindern, sagte Vollmer. Dadurch sei die Einrichtung auch im Jahr 2017/18 mit 71 Kindern in allen vier Gruppen ausgelastet ist – mit 8 Kindern aus Immingerode, 28 aus Mingerode, zehn aus Tiftlingerode, 15 aus Westerode sowie zusätzlich zehn Kindern aus Duderstadt. Einige Aufnahmewünsche hätten bereits auf das Folgejahr verschoben werden müssen. Allerdings könne bei einer Gruppenreduzierung der Bedarf nicht gedeckt werden. Vollmer bezieht sich auf die Kindergartenbedarfsplanung, die bei einer 90-prozentigen Versorgung ab 2018 einen Fehlbedarf von acht Plätzen aufweist, der im darauffolgenden Jahr auf elf Plätze steige.

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Ortsrat stimmt für Anbau und Erweiterung

Der Kindergarten in Westerode habe mit seiner zentralen Lage eine überörtliche Bedeutung, hob Vollmer hervor. Deshalb und auch wegen des ab 2018 zu erwartenden Fehlbedarfs an Plätzen beschlossen den Mitglieder des Ortsrates einstimmig, dass im Dorfentwicklungsprogrammes weitere mögliche Anbau- und

Erweiterungsmaßnahmen am Kindergarten erfolgen müssen. Bislang seien die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zur Erteilung der Betriebserlaubnis ausgeführt worden. Darüber hinaus seien die baulichen Voraussetzungen für die Betreuung von Krippenkindern ab zwei Jahren sind im ersten Obergeschoss umgesetzt worden. Dafür seien nach Angaben des Ortsbürgermeisters rund 90000 Euro investiert worden. Weitere Baumaßnahmen zum Brandschutz sollen schnellstmöglich umgesetzt werden. Außerdem sei zu prüfen, inwieweit die Aufnahme im Kleinkinderbereich erweitert werden könne.